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3-tägige Forumstour nach Österreich

 

TAG 1

Es ist wieder soweit. Die langersehnte Forumstour steht auf dem Programm. Das Wetter verspricht nichts sehr Verlockendes für den 13.- 15. Juni 2008. Trotzdem, wir sind keine Weicheier und werden die Tour wie geplant durchziehen. Wir treffen uns im Café Beck24 in Dietlikon.Treffpunkt Cafe Beck24 in DietlikonDie Kamera ist auch schon in Position Gut gelaunt, trudeln die Teilnehmer nach und nach ein. Um 10 Uhr ist die Abfahrt geplant. Pünktlich wie wir sind, lassen wir die Motoren um 10 Uhr knattern. Ein paar Minuten später sind wir schon unterwegs. Der Himmel ist bewölkt, aber es ist noch trocken. Über Weisslingen fahren wir ins Tösstal, dieses hinauf und über die Hulftegg ins Toggenburg. Das Wetter wird düsterer als wir Richtung Wattwil fahren und manch kritischer Blick wandert gen Himmel. In Wattwil sieht das Wetter bedenklich aus und wir entscheiden uns für das Regenkombi. Danach rauf auf den Hemberg. Unsere Kolonne überholt gerade einen Mofa-Fahrer, als derselbe praktischauf meiner Höhe, links in eine Nebenstrasse fährt.

Nur mit viel Glück und meiner hundertjährigen Erfahrung, konnte ich einen Zusammenstoss vermeiden. A..loch rufe ich im hinterher und schon war ich vorbei. Die Strasse vom Hemberg nach Appenzell ist schön kurvig und macht Spass. In Eggerstanden, im Landgasthof "Neues Bild" (wie kann man nur ein altes Haus Neues Bild nennen?) warten die beiden letzten Teilnehmer. Vom lauten Geknatter scheuchen wir Ronny aus dem Restaurant. Wir sind gerade daran unsere Regenkombis abzuziehen als es plötzlich anfängt zu regnen. Wir können nicht gross palavern, sondern bringen uns schnell in Sicherheit. Zur Freude der Wirtin bestellen alle gleich das Mittagessen, da draussen eh schlechtes Wetter herrscht. So können wir uns stärken und müssen nachher nicht mehr extra halten. Und Zeit ist's eh.

Wir haben Glück, nachdem wir unseren Hunger gestillt haben, hört der Regen auf und wir können weiterfahren. Ohne Regenkombi. Die Silvretta-Hochalpenstrasse ist gesperrtVon Eggerstanden geht es in schwungvollen Kurven runter insRheintal. Nochmals einen Tankstopp auf der Schweizerseite und dann schwupps, rüber nach Österreich. Von Feldkirch geht es auf österreichischer Seite weiter Richtung Bludenz, Montafon. Eine Zigi liegt schon noch drinIn Bludenz verirren wir uns auf der Suche nach der richtigen Strasse. So fahren wir zur Freude deren Anwohner durch das Ausländerviertel. Endlich auf der richtigen Strasse, müssen wir leider feststellen, Wo geht's denn nun weiter?dass die geplante Tour über die Silvretta-Hochalpenstrasse ins Wasser fällt. Respektive in den Schnee, den der Passübergang ist wegen Schnee geschlossen. Schade, haben sich doch alle gefreut. Schibo muss nun seine Karte zücken und eine Alternative raussuchen. Eigentlich gibt es gar nicht so viele. Es bleibt nur die Strasse über den Arlberg, den wir nach einer kurzen Pause auch unter die Räder nehmen.

Wir fahren ohne Probleme über den Arlberg. Die Schneemauern, die im April noch die Strassen säumten, waren verschwunden. Das Wetter bleibt beständig und wir müssen die Regensachen nicht mehr anziehen. Keiner ist deshalb traurig. Irgendwo nach dem Arlberg, etwa in der Nähe von Imst, genehmigen wir uns nochmals einen Halt. Schliesslich haben wir genügend Zeit, da der Ausflug über die Silvretta-Hochalpenstrasse wegfällt. Im verlassenen Nest sind wir sicher das Tagesgespräch. Wir entern die Sonnenterrasse. Wir tun einfach so, als würde die Sonnescheinen. Nicht sehr zur Freude des Servierpersonals, die sich nicht auf solche Gäste eingestellt haben. Aber uns kann's Wurst sein. Hauptsache wir bekommen was zu trinken und zu essen. Was schon wieder essen? Wir geniessen die nicht vorhandene Sonne und freuen uns auf die noch zuvorstehenden Kilometer.

Wir entern ein verschlafenes ÖrtchenWas schon müde? Gleich gibt's was zu essen

Mr. BeoBikeWeek

gemütliches Beisammensein

Ein feiner Kuchen für Beate

Warten auf die Bedienung

 

 

 

 

 

ProstUnsere Bikes in Reih und GliedWeiter geht's das Pitztal hinauf. Nach Roppen verlassen wir die Strasse. Schibo hat da wirklich ein superschönes, enges Strässchen gefunden, das durch eine wunderbare Gegend führt. Leider ist diese viel zu kurz und wir erreichen unser Ziel, Sautens im Ötztal in Kürze. Wir reihen unsere Bikes in Reih und Glied, so wie es sich gehört. Ähmmm.. nur zwei tanzen aus der Reihe. Sie müssen das aber dafür den ganzen Abend hören. Lustigerweise parken die Knieschleifer ihre Bikes in den Garagen oder Unterstände, während wir unsere wertvollen Maschinen unterdem freien Himmel parken. 

Gerümpel ist eingepufft und schon sitzen wir wieder draussen auf der Terrasse. Obwohl die Strasse alles andere als staubig war, sind wir doch alle seeeeehr durstig. Prost !! Das Wetter scheint auch besser zu werden und die letzten Sonnenstrahlen beleuchten die Kirche auf einem Hügel. Nachdem wir für's erste den Durst gelöscht haben, lassen wir uns von der österreichischen Küche bewirten. Leider gibt es keine Knödel auf der Speisekarte zu finden. Schade, wie sollen wir nun unserem Motto Kurven&Knödel gerecht werden? Wie auch immer, das Essen ist nicht schlecht, haben aber in Österreich auch schon besser gegessen.

gemütliche Runde beim verdienten Bier Marcel, Hapo und Richi Peter und Ronny Die letzten Sonnenstrahlen treffen die Kirche
interessantes Gespräch gemütliches Beisammensein beim Nachtessen Was soll den das Gefuchtel ??? Auch dieser Tisch bekommt was zu futtern

Nach dem Nachtessen wechseln die meisten das Lokal. Irgendwo wurde ein Bikerrestaurant entdeckt. Einige, darunter der Schreiber, bleiben im Restaurant und genehmigten hier eins, zwei Bier. Es soll im Bikerrestaurant hoch zugegangen sein, wie die Bilder zeigen. Es gab eine Person, die fast bis zum Morgengrauen blieb und erst noch seinen Zimmerkumpel aus dem Bett klingelte, weil er den Hotelschlüssel nicht dabei hatte.

 

F.... für 2 EURO
Michi hört einen Witz
Michi, Beate und Hansjörg
Mr BeoBikeWeek Xavier
Nicht zu wörtlich nehmen
Rolf mit seiner Edith
Smalltalk Peter und Beate
Was studiert Roni

 

TAG 2

Das schöne am heutigen Tag ist, dass wir am Abend wieder hier übernachten. Das heisst, kein Gepäck packen und aufs Motorrad schnallen. Das Tageshighlight wird das Timmelsjoch sein, auf das wir uns alle freuen. Zwei von uns werden uns nicht begleiten, da sie gestern die Bar-Regel allzu genau nahmen. Hut ab, dass sie sich zu diesem Schritt entschlossen haben. Aber wer trinkt fährt nicht. Mir und Edith bleiben noch ein bisschen Zeit, so können wir den gestrigen Dreck von unseren Bikes waschen. Mit glänzendem Chrom fährt sich auch besser.

Pünktlich um 9 Uhr knattern unsere Bikes und die 2. Etappe beginnt. Die Sonne scheint zwar nicht, ganz im Gegenteil. Aber regnen tut es wenigstens auch nicht. Nur kalt ist es. Und wie. Gut habe ich Thermounterwäsche angezogen. Thermounterwäsche, und das Ende Juni. Entweder sind wir nicht ganz dicht oder dann das Wetter. Wie auch immer, unser Forumsguide Peter lotst uns durch diverse kleine und grössere Dörfer Richtung Innsbruck. Zuerst geht es in ein paar Kurven in höhere Gefilden, dann weiter Richtung Ötz, am Silzersattel vorbei und dann schon der erste 200er. Der Kühtaisattel 2017 m.ü.M begrüsst uns mit ein paar Schneeflocken. Brrhhhh... schnell weiter hier ist es ungemütlich. In einem der nächsten Dörfer, nähe Innsbruck, wartet eine Meute Fans irgendeiner Mannschaft auf den Bus. Sie haben es ganz lustig. Als wir mit lautem Geknatter vorbeifahren, fanen sie uns zu. Die Frage ist nun, wer ist lauter? Mit einer Hola-Welle winken sie uns zu. Hach, tut das gut. Da vergessen wir gleich das kalte Wetter. Irgendwo in der Nähe und oberhalb von Innsbruck (wahrscheinlich Neugötzens) sucht Peter ein ganz bestimmtes Restaurant. Wir sind froh, dass wir nach gut 1 Stunde einen heissen Kaffee bekommen. Gleich stürmen wir das Restaurant. Hier geniessen wir trotz Wolken eine schöne Aussicht. Wir sehen zwar nicht direkt auf den Flughafen von Innsbruck, aber es ist trotzdem eindrücklich, wie grosse Flugzeuge zwischen den hohen Bergen landen.

1. Kaffepause Wolkenverhangenes Innsbruckertal Peter erklärt Fredu den Weg Und hier das gleiche nochmals an Roli und Ronny

Nachdem sich alle aufgewärmt haben, geht die Reise weiter. Über Mutters - Unterberg erreichen wir die alte Brennerstrasse. Auf dieser fahren wir alles entlang Richtung Süden. Schon ganz eindrücklich wenn man von unten die Brennerautobahn mit seinen riesigen Viadukten sieht. Passt vielleicht nicht immer in die Landschaft. Vor allem würde ich nicht gerne in einem Dorf wohnen wo die Autobahn 100 m hoch über das Dorf führt.

Teilweise ist die alte Brennerstrasse ganz schön kurvenreich. Wir geniessen die zügige Fahrt. Auf der Höhe des Brennerpasses 1374 m.ü.M überqueren wir die Grenze nach Italien. Der Brennerpass kann man ja nicht gerade als Pass bezeichnen, er ist ja nur gerade knapp 1400 hoch. Anschliessend geht es wieder bergab. Die Berge sind zwar immer noch wolkenverhangen, doch hat man das Gefühl dass es ein bisschen wärmer wird. Na ja, wir fahren ja auch in den Süden.

JaufenpassIn Vipiteno verlassen wir die Brennerstrasse und fahren Richtung Jaufenpass. Schnell kommen die ersten schönen Kehren. Kurven um Kurven steigen wir in die Höhe. Und es wird wieder kälter und kälter. Und schon bald stehen wir auf dem Jaufenpass 2099 m.ü.M. Harleys in Reih und GliedWie üblich werden ein paar Fotos gemacht und dann ab an die Wärme. Eine heisse Ovi muss reichen bis wir dann unser Mittagessen, in hoffentlich wärmeren Gefilden, zu uns nehmen können. Jaufenpass: Wieder bereit zum abfahrenAnschliessend geht es wieder in vielen schönen Kurven runter ins Tal nach San Leonardo im Passeiertal. Jaufenpass: Hier geht es runter nach San MartinoHier noch ein Stück weiter bis wir ein gemütliches Restaurant in San Martino finden. Und hier ist es auch bedeutend wärmer. Wir schwitzen schon fast in unseren warmen Unterzieher.

 

Die einen sind schon im Restaurant, während andere noch irgendwas "rumnuschen"DurstigSo, wir sind im Restaurant angekommen. Alle sind sehr hungrig und vor allem durstig. Noch die Motorräder schön in Reih und Glied gestellt und dann aber hurtig ins Restaurant. Einige scheinen es nicht so eilig zu haben und kramen noch im Gepäck. Vermutlich suchen sie die Sonnencreme. Super, dass wir im Freien sitzen können, schliesslich haben wir genug gefroren. Es ist schön warm, wenn nicht schon fast wieder zu heiss. Edith und ich platzieren uns im Schatten und lassen die anderen in der Sonne schmoren. Die Bedienung ist zügig und auch das bestellte Essen sieht sehr lecker aus. Nach einem Kaffee heisst es aber schon wieder aufbrechen. Schliesslich wartet das Highlight des Tages auf uns, das Timmelsjoch.

Das Trinken ist schon mal da Peter hat seinen Food schon bekommen Hmmm...... sieht lecker aus. Da bekommt man doch gleich auch Hunger
  Roli, Fredu, Richi und Hartmut, auch Euch Gestärkt machen wir uns wieder auf den Weg  

Schon wieder ein Halt.... .... Fahren sie schon oder tanken sie noch !!!Kaum sind wir unterwegs, müssen wir schon wieder anhalten. Tanken ist gefragt. Ja aber hallo, wir haben doch alle am Morgen getankt. Entweder sauft die V-Rod wie eine Kuh, oder dann hat es irgendwo ein Leck. Wie auch immer, Hartmut steht mit seiner V-ROD an der Tankstelle. Da wir immer sofort mit Sprüchen zur Hand sind, wurde flugs der Slogan der Forumstour 2008 ins Leben gerufen.

 

 

Fahren sie schon oder tanken sie noch ???

Ein paar hundert Meter müssen wir wieder bis zur Kreuzung zurückfahren. Danach links Richtung Timmelsjoch. Ab hier ist freie Fahrt angesagt. Es geht mehr oder weniger eben aus bis nach Moos im Passeiertal. Danach einige Spitzkehren zum angewöhnen, die wir mit links meistern. Anschliessend alles dem Hang entlang, teilweise durch schönen Wald, aber immer stetig ansteigend. Nach Belprato geht es dann die Südrampe zum Timmelsjoch hinauf. Ab hier gibt es für einige kein halten mehr es wird gebolzt was die Reifen hergeben. Zwischendurch mal einige Serpentinen in kurzer Reihenfolge. Langsam aber sicher wird es wieder kalt. Die letzten paar Kehren und wir stehen vor einem Tunnel, der uns die letzten Höhenmeter vorenthält. Ein kurzer Blick zurück ins Passeiertal und schon sind wir in der Dunkelheit. Ein paar hundert Meter später haben wir es geschafft. Wir stehen an der Grenze zu Österreich. Wir versammeln uns wieder auf dem Parkplatz vor dem Restaurant. Puah... auf dem Timmelsjoch 2509 m.ü.M. ist es aber ganz schön kalt.

Auf dem Timmelsjoch angekommen .... immer schön in Reih und Glied. .... eine schöner als die andere. .... und das ganze noch einmal !!

Trotz Kälte wollen wir nicht ins Restaurant. Eine Zigarettenpause für diejenigen, die es brauchen und dann geht es schon wieder weiter. Die Mautstelle 400 m tiefer. Weit kommen wir nicht, denn schon stehen wir am Mautposten. Die Österreicher benötigen dringend Geld und so geben wir einige Euros ab. Man ist ja nicht so, oder? Nochmals eine Rauchpause bis alle ihr Kleingeld zusammengeklaubt haben. .... am gleichen Ort eine schöne Aussicht nach Sölden runter.Inzwischen bestaunen wir die Aussicht ins Ötztal. Über Hochgurgl und anschliessend einer 360 Grad Wende bei Königsrain fahren wir in wärmeres Gefilde. Wenn man für diese Kälte zu dieser Jahreszeit so sagen kann.

In Sölden wollen wir dem Rettenbachgletscher einen Besuch abstatten. Bei nicht gerade idealem Wetter versuchen wir trotzdem eine schöne Aussicht zu geniessen. Verdienter Kaffehalt in Sölden.Doch kurz vor dem Nationalpark steht uns wieder so eine Mautstelle im Weg. Nein, diesmal wollen wir keine Euros spenden. In der Schweiz können wir auch Gletscher bewundern, und das kostenlos. Also alles wieder retour nach Sölden. Dort finden wir ein schnuckeliges Restaurant, wo wir uns von der Sommerkälte (?) und der Enttäuschung erholen können. Anschliessend geht es alles das Ötztal hinunter. Na jetzt aber los!Eigentlich erwarteten wir, dass uns 2 Harleyfahrer, die unbedingt ausschlafen mussten, uns entgegenkommen. Vielleicht sind sie ja immer noch am ausschlafen? Wir erreichen nach kalter aber regenloser Fahrt Sautens, wo wir unseren nicht vorhandenen Durst löschen. Aber das macht ja nichts. An diesem Tag habe ich besonders geschätzt, dass ich meine Siebensachen am Morgen nicht zusammenpacken muss und am Abend nicht wieder alles auspacken muss. So konnten wir den Tag in vollen Zügen geniessen.

Der Abend verläuft ähnlich wie der Abend vorher. Die meisten Teilnehmer dislozieren in die schon bekannte Kneippe. Nach zwei, drei Bier oder ähnliches ist dann schlafen gehen angesagt. Schliesslich kann morgen niemand ausschlafen.

 

TAG 3

Am Morgen die grosse Überraschung: Die Sonne lacht uns voll ins Gesicht. Ich kann es fast nicht glauben. Kein Wölklein am Himmel. Na jetzt aber los! Das Frühstück runterschletzen, zahlendenderweise unsere Schulden begleichen und das Gepäck auf die Harley schnallen. Fertig, ich habe sogar noch ein bisschen Zeit mein geliebtes TöffTöff zu reinigen. Nach und nach trudeln die restlichen Teilnehmer ein. Und Punkt 9.00 Uhr: Motoren Start.

Die Teilnehmer machen sich bereit für den 3. Tag Na los !!!! Ein paar Nachzügler fehlen noch Schon ganz ungeduldig. Wann geht's endlich los ?

Auf dem Weg zum Hahntennjoch Wir sind kaum abgefahren, wie könnte es anders sein, müssen schon einige ihre Mopeds auftanken. Aber dann geht's los. Auf dem Weg zum Hahntennjoch Der nächste Halt wird dann auf dem Hahntennjoch sein. Wir verlassen das Tal wo der Ötzi herkommt und biegen auf die Tiroler-Bundesstrasse Richtung Imst. In Imst geht es links weg Richtung Hahntennjoch. Auf dem Weg zum Hahntennjoch Bei wunderbarem Wetter fahren wir die L246 hoch durch wunderbaren Wald und wunderbare Landschaft. Unterwegs werden wir vor Geröll-Lawinen bei Regen gewarnt. Auf der Höhe der Passstrasse sehen war dann warum. Die ganzen Hänge sind Riesengeröllhalden. Aber sonst kann man diesen Pass nur empfehlen. Schon bald erreichen wir den Hahntennjochpass auf 1884 m. ü. M. Hier machen wir einen kleinen Halt und bewundern die Aussicht und das schöne Wetter.

Auf dem Hahntennjoch auf 1894 m.ü.M. Kleiner Halt auf dem Hahntennjoch. Kleiner Halt auf dem Hahntennjoch. Kleiner Halt auf dem Hahntennjoch.

Hier noch ein schönes Gruppenbild von unseren Bikes auf dem Hahntennjoch. Dann geht es auch schon wieder weiter. Unser Roadcaptain gibt schon ungeduldig das Zeichen zum Aufbruch. Vielleicht hat er Hunger oder vielleicht erahnt er auch das schlechte Wetter, das uns erwartet. Wie auch immer, auf der anderen Seite geht es nun in schönen Kehren talwärts. Unten gibt's schon wieder einen Halt, weil Hartmut unsere Truppe verlässt und rechts Richtung Deutschland fahren möchte. Von weitem sind schon schwarze Wolken im Anzug und da sucht er natürlich den kürzesten und hoffentlich trockensten Weg Richtung Heimat. Tschüss Hartmut, vielleicht auf ein anderes Mal. War schön, mit einer V-Rod zusammen zu fahren, auch wenn er an jeder 2. Tankstelle halten muss.

Und hier die Strecke von dieser Seite aufgezeichnet. Hier verabschiedet sich Hartmut von uns. Der letzte Sonnenschein, geniesst es.

Wir fahren weiter die B198 bis nach Warth. Hier ist ein Kaffeehalt fällig, denn wir gleich in der ersten Beiz zu uns nehmen. Als wir aus dem Restaurant rauskommen, sieht der Himmel schon bedenklich aus. Trotzdem fahren wir mal ohne Regenkombi weiter. Doch sehr weit kommen wir nicht. An der Abzweigung Richtung Schröcken fallen schon die ersten Tropfen. Wir halten an und montieren unsere Regenkombis. Ab jetzt gibt es halt keine Fotos mehr. Auf der Bregenzerwald-Bundesstrasse kämpfen wir uns durch den Regen auf den Hochtannbergpass 1676 m.ü.M. Dieser liegt aber nicht so hoch, weil Warth schon auf 1250 m.ü.M. liegt. Ohne Halt geht es wieder runter nach Schröcken. Danach alles auf der L200 bis nach Au. Natürlich alles im strömenden Regen.

In Au geht es links weg auf der B193 Richtung Damüls. Und von da rechts auf eine schmalere Strasse Richtung Furkajoch. Unterdessen hat der Regen aufgehört, dafür ist Nebel angesagt. Aber auch da kämpfen wir uns durch. Schliesslich erreichen wir das Furkajoch 1761 m.ü.M. Verständlicherweise hat niemand Lust einen Halt zu machen. Erstens sah man eh nichts und zweitens sind wir so eingepackt, dass niemand absteigen möchte. Schade eigentlich für diese schöne Route. Abwärts wird die Sicht besser und die Strasse ist auch wieder fast trocken. So ist wieder zügigere Fahrt angesagt. Schliesslich haben alle Kohldampf.

Unser Flugzeugträgerführer kennt ein sehr gutes Restaurant in Feldkirch. Leider kennen dieses auch viele andere. Erstens finden wir nur mit Mühe für unsere Bikes einen Parkplatz und zweitens war das Restaurant bis auf den letzten Platz ausgebucht. So fahren wir gezwungenerweise weiter. In einer Pizzeria irgendwo auf der Schweizerseite finden wir Platz. Wenn man es genau sagen will, wir sind die einzigen Gäste. Aber das Essen war Super und alle sind wieder glücklich. Unterdessen hat es wieder angefangen zu regnen. So verabschieden wir uns schon hier und jeder fährt seines Weges. Zuerst zusammen und ab und zu zweigt einer ab nach Hause.

Trotz Regen und Kälte sind alle über die diesjährige Forumstour happy. Vielen Dank an unseren Organisator und Roadcaptain Schibo. Er ist unterdessen in Griechenland in wärmeren Gefielden, während ich diesen Bericht zu Ende schreibe. Es war eine Supertruppe und alle hatten mächtig Spass. So sammelten sich einige Anektoden zusammen, die ich da nicht vorenthalten möchte:

- Wo ist die nächste Tanke für V-Rod?
- Wie bestellt man Pizza mit Ananas?
- Wie kommt man ins Hotel um 0430 Uhr ohne Schlüssel?
- Ohne Schlaf geht nichts am 2. Tag!
- Die Truppe fährt, wenn Erich Handschuhe trägt!
- Einmal F..... für 2 Euronen, aber nur an der Bar
- Die Einheimischen mit Tröte (jeder von uns hat noch die Melodie in den Ohren)
- Die Stehparty
- Ich spritz noch schnell meine Harley ab
- Stinken die Longhorns wirklich so? Ich riech nichts..... :-)

Und dann noch der Hammer:
Fahren sie schon oder tanken sie noch ???

Wir freuen uns auf die nächste Forumstour, hoffentlich ohne Regen

 

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