Beo Bike Week auf dem Gurnigel

Die beo bike week steigt vom 7. - 9. August 2007. Dass wir dabeisein wollen ist für uns Ehrensache. Denn schlieslich haben wir auf der Tour de France die beiden Organisatoren Xavier und Ueli kennengelernt. Kurzfristig haben wir im Hotel-Restaurant Gurnigelbad das letzte Zimmer ergattert, mit Blick auf das Gantrischgebiet.

Am Freitagabend starten wir und treffen noch Peter in Bassersdorf und Urs im Fressbalken auf der A1. Treffpunkt ist bei Hansjürg zu Hause, der sich anschliessend als Guide zur Verfügung stellt. Mühsame Anfahrt über die A1, da Stau bis zum Gubristtunnel. Mit Verspätung treffen wir in Aarau ein. Zusammen fahren wir dann weiter durch schöne Gegenden Richtung Bern. In Bern, im Mattequartier, genehmigen wir uns einen Kaffe. Eindrücklich, wenn man sieht, wo der Wasserstand bei der letzten Überschwemmung stand. Und noch eindrücklicher wenn man weiss, dass nach der beo bike week das Mattequartier wieder unter Wasser stand. Im Eindunkeln fahren wir dann gen Gurnigel. Schnell noch das Gepäck im Hotel eingecheckt und dann geht es gleich weiter auf die Passhöhe. So etwa gegen 11 Uhr erreichen wir das Festgelände. Es ist nicht viel los und es ist A...kalt. Trotzdem harren wir mit anderen Forumbenutzern aus. So gegen 2 Uhr morgens wurde es uns dann definitiv zu kalt und wir fahren ein paar Kurven ins Tal runter ins Hotel.

Wir werden am Morgen durch Harleygeknatter geweckt, welche vor unserem Zimmer Richtung Gurnigel-Passhöhe vorbeituckern. So gegen halb 11 Uhr sind auch wir wieder oben. Es ist noch nicht sehr viel los, doch nach und nach trudeln Biker ein. Wir schauen bei allen Ausstellern vorbei, plaudern mit diesen und jenen, schauen die Bikes an und bestellen T-Shirts bei Silvia. Schon bald müssen wir uns aufstellen zur geplanten Timmermahnseldoradotour. Der Künstler Timmermahn führt abseits der grossen Strassen durchs wunderschöne Gantrischgebiet. Einige Dutzend Biker nehmen daran Teil und genossen die Gegend. Am Schwarzsee gibt es einen Halt, bevor es wieder zurück auf den Gurnigel geht. Schade, dass der Pausenhalt auf einem Parkplatz abseits, anstatt am schönen See stattfindet. Zurück sind wir überrascht, wieviele Biker unterdessen den Weg auf den Gurnigel gefunden haben. Wir haben Mühe einen Platz für unsere Bikes zu finden. Der abgesperrte Platz musste sogar vergrössert werden. Das ist sicher ein schönes Erlebnis für die Organisatoren, die viel Schweiss und Zeit in die beo bike week gesteckt haben. Glück ist natürlich auch dabei. Wäre das Wetter schlecht, wären nur halb so viele gekommen.

beobikeweek

Am Abend ist das Festzelt gerammelt voll. Diverse Bands spielen ihre Musik, ein paar Leute versuchen sich im Line Dance, andere genossen die Stimmung und natürlich den Alkohol. Schade, dass die Musik zu laut war. So verdrücken wir uns wieder nach draussen. An der Bar plaudern wir mit anderen Bikern oder wärmen uns an den verschiedenen Feuerchen auf. Irgendwann lichten sich die Menschenmengen und auch wir verziehen uns Richtung Hotel.

Sonntagmorgen machen wir uns direkt auf den Heimweg. Erstens möchten wir noch ein paar Pässe fahren, andererseits ist eh nicht mehr so viel los auf dem Gurnigel. Unser Weg führt uns nach Thun und dann die nördliche Strasse entlang des Thunersees und Brienzersee Richtung Meiringen und anschliessend über den Brünigpass. Das nächste Ziel ist der Glaubenbielenpass mit seiner schönen Panoramastrasse. Über Sörenberg nach Wolhusen, Willisau zum Sempachersee. Dann quer durchs ganze Gemüse via Hallwilersee und Bremgarten auf die Autobahn.

Thun 2 Harleys vor dem Thunersee Brünigpass, Aussicht vom RestaurantBrünigpass, Aussicht vom Restaurant Panoramastrasse auf dem Glaubenbielenpass
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