Tour de France 22. - 24. Juni 2007

Eine Tour die im Harley-Forum ausgeschrieben war, interessierte uns sehr. So meldeten wir uns mal an. Da wir die Leute nicht kannten, war es natürlich umso spannender was uns erwarten wird. Der Start der Tour ist in Les Diablerets um 8.45 Uhr. Das ist uns eindeutig zu früh und auch zu weit. Denn zu den täglichen 300 bis 350 km, kämen noch etwa 280 km für die Hinfahrt dazu. So entschlossen wir uns, schon am Donnerstag nach Les Diablerets zu fahren. Und am Montag wieder zurück. Für mich und Edith wird die 3-Tagestour zur 5-Tages-Tour de France.

 

Donnerstag 21. Juni (280 km)

Wir haben mit Willy und Ronny aus dem Forum in Pfäffikon SZ abgemacht, da diese auch schon am Donnerstagabend in Les Diablerets übernachten wollen. Die Sonne scheint, als wir zu Hause abfahren. Doch das ändert sich schon bald mal. Über dem Zürichsee steht eine rabenschwarze Wolke. Ou, uo... na vielleicht reicht es. Ein paar Minuten später windet es uns fast von den Töffs. Jetzt müssen wir aber irgendwo unterstehen und das Regenkombi montieren, denke ich noch. Doch zu spät. Mit voller Wucht schlägt das Unwetter über uns zusammen. Zwei Minuten später stehen wir im Restaurant und warten bis das Inferno vorüber ist.
Kaffeehalt in SchönenriedMit einer Stunde Verspätung erreichen wir den Treffpunkt. Wir lassen das Regenkombi gleich an und fahren weiter über den Sattel zum Ägerisee und Zugersee. Kaffeehalt in SchönenriedWeiter nach Luzern, Kriens und Wolhusen ins Entlebuch rein. Unterdessen hat es aufgehört zu regnen und die Strasse ist mehr oder weniger trocken. In Escholzmatt nehmen wir das Mittagessen zu uns. Das Regenkombi wird definitiv wieder versorgt.
Ein Dorf weiter in Wiggen biegen wir links ab. Über den wunderschönen Schallenberg fahren wir weiter nach Thun. Hier möchten wir am liebsten gleich bleiben, aber keine Zeit. Ein anderes Mal. das nächste Ziel ist das Simmental, das wir auch schon bald erreichen. Über Zweisimmen erreichen wir Schönried, wo wir einen Kaffehalt einlegen. Wir geniessen das schöne Wetter und schauen den Arbeitern nebenan zu.
Talstation auf dem Col du PillonEin Stück weiter erreichen wir Sarnen, wo wir wiederum links abbiegen. Das bekannte Gstaad links liegenlassend kraxeln wir den Col du Pillon (1546m) rauf. Gekiest, als wäre erst gerade der Schnee geschmolzen. Talstation auf dem Col du PillonIst natürlich nichts mit bolzen. Gemütliches fahren ist angesagt. Oben an der Talstation der Gondelbahn angekommen, schauen wir, wo wir uns mit dem Rest der Truppe am nächsten Morgen treffen werden. Sicherheitshalber noch ein Foto vom schönen Wetter und gleich geht's wieder runter nach Les Diablerets. Selbstverständlich auf gekiester Strasse (falls doch noch ein Schneesturm kommen würde).

Das Hotel ist schnell gefunden und schon werden wir von Rolf's Edith begrüsst. Nach dem Einpuffen und einem kleinen Willkommensbier an der Bar geht's zum Italiener. Pizza ist angesagt. Hauchdünn, fast zum durchschauen, aber gut. Weniger gut war dann aber die Abrechnung. Kompliziert und deswegen auch zuviel bezahlt. Ein Schlummertrunk an der Hotelbar und ab geht's in die Heja. Schliesslich steht uns am nächsten Tag ein anstrengender Tag bevor.

 

 

Hier geht es weiter zum Bericht: Tag 1 (Samstag 22. Juni)

 

Hier geht es weiter zum Bericht: Tag 2 (Samstag 23. Juni)

 

Hier geht es weiter zum Bericht: Tag 3 (Samstag 24. Juni)

 

 

 

Montag, 25. Juni (295 km)

 

Der letzte Tag ist schnell erzählt. Als wir aufwachen, regnet es in Strömen und es wurde auch nicht besser bis wir abfuhren. Gut haben wir einen Tiefgaragenplatz gehabt. In strömendem Regen und teilweise Nebel fuhren wir über den Col de Mosses (1445 m). Der geplante Umweg über den Jaunpass liessen wir weg. Über Saanen, Zweisimmen fahren wir zum Thunersee. An diesem entlang und auf der anderen Seite des Brienzersees entlang nach Brienz. Unterdessen hat es aufgehört zu regnen. Noch schnell auf den Brünigpass (1008 m), hier etwas zu Mittag gegessen. Da das Wetter gebessert hat entscheiden wir uns das Regenkombi wieder zu verstauen.

Bei Giswil entern wir die Autobahn und fahren über Sarnen und Luzern Richtung Emmen. Von hier fahren wir über Gunzwil, Beinwil am See an den Hallwilersee. Diesem entlang nach Bonwil und dann über den Hügel nach Villmergen. Anschliessend nach Bremgarten, über den Mutschellen nach Urdorf. Dort auf die Autobahn und dann Gas geben, denn es wird Richtung Ostschweiz wieder recht dunkel. Und wer sagt's, etwa 1 km vor daheim, fängt es wieder an zu regnen. Wir fahren im Regen durch, da wir keine Lust hatten, nochmals das Regenkombi zu montieren.

Leider hat die Tour so aufgehört wie sie angefangen hat. Nämlich mit Regen. Sehr schade. Aber trotzdem die 3 Tage in Frankreich hatten wir Riesenglück und wir hatten Superwetter, eine Supertour mit Superleuten. Wir hoffen nächstes Jahr wieder.

 

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