Freitag 22. Juni (353 km)

Karte Tag 1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Packen im RegenIst ja klar, am Freitagmorgen regnet es in Strömen. Ronny schimpft die ganze Zeit rum, weil er irgendwie nicht in sein Regenkombi passt. Bis er sein Motorrad gepackt hat, wird er ganz ordentlich nass und muss sich umziehen. Als endlich alle fertig sind und abfahren wollen, läutet das Telefon von Rolf. Die andere Gruppe wartet im Regen auf dem Col du Pillon auf uns. Wir können sie überreden nach unten zu kommen und sich mit uns zu vereinen. 15 Minuten später trudelt die Meute ein.
Nachdem sich alle begrüsst haben, kann es endlich losgehen. Gleich bei Les Diablerets geht's über den ersten Pass, den Col de la Croix (1778 m). Es regnet und ist neblig, also sofort auf der anderen Seite wieder runter nach Monthy. Ein Stück kreuz und quer durch die Gegend und mit fliegenden Fahnen wechseln wir rüber nach Frankreich. Anschliessend geht's gleich rauf zum Pas de Morgins (1369 m).

Mittagshalt auf dem Col de la RamazEs regnet immer noch als wir durch verschlungene Wege Richtung Bonnevaux fahren. Mittagshalt auf dem Col de la RamazBei schönem Wetter wäre die Gegend sicher ganz reizvoll. Gruppenfoto der Teilnehmer Weiter geht's über eine schmale Strasse nach Le Biot und Essert-Romand. Hier nähern wir uns dem nächsten Pass in Frankreich, dem Col de la Corbier (1235 m). Ohne Unterbruch nehmen wir gleich noch den Col de la Savolière (1424 m) mit. Hier ist es arschkalt, Auf noch nasser Strasse unterwegsdarum hat niemand Lust zum Anhalten. Wenigstens hat es aufgehört zu regnen. Der nächste Pass ein paar Kilometer weiter ist der Col de la Ramaz (1559 m). Ein Stück den Pass auf der anderen Seite runter machen wir Ueli, Xavier und das Schlusslicht Rolf mit EdithMittagspause in einem Restaurant an einem kleinen See. Hier haben wir Gelegenheit uns einander näher kennenzulernen. Die meisten kennen sich ja schon, aber wir sind Neulinge. Unterdessen ist der Boden trocken und wir verstauen unsere Regenkombis. Nach dem Mittagessen noch eine kleine Fotosession. Man weiss ja nie ob wir jemanden verlieren.

 

Schon bald mal nach dem Mittagessen, haben wir ein erstes Problem. Wir stehen vor dem Aufgang zum Col de la Colombier. Und der hat geschlossen. Mist, nun müssen wir einen Umweg in Kauf nehmen, dabei sind wir doch schon eh hinter dem Zeitplan hintendrin. Umdrehen, ein bisschen mehr Gas geben und über Bonneville nehmen wir ein schönes Strässchen durch den Wald nach St. Jean-de-Sixt. Dem Ort, an dem der Col de la Colombier von der anderen Seite anfängt.

Col de la Colombier geschlossen wegen Arbeiten Während die Einen, den nächstbesten Weg suchen..... ... genehmigen sich andere eine kleine Zigarre ..... .... und der gross Rest wartet auf die Weiterfahrt.

In St. Jean-de-Sixt halten wir auf dem Dorfplatz. Küdel möchte gleich weiterfahren und ist schon an seinem GPS programmieren.Da alle anderen aber mächtig Durst haben, wird er kurzerhand überstimmt. So kommen wir in den Genuss eines Drinks an einem schönen Platz. Die Abfahrt muss noch ein bisschen geübt werden, es müssen alle miteinander abfahren. Erstens damit alle zusammenbleiben und Zweitens damit auch alle Zuschauer etwas von dem imposanten Harleysound mitbekommen.

Der grosse Dorfplatz in St. Jean-de-Sixt Verdiente Pause in St. Jean-de-Sixt Willy, Rolf's Edith und Küdel unser Road-Captain

Hinter St. Jean-de-Sixt überqueren wir den Col-de-la-Croix-Fry (1477). Schön aber nicht spektakulär und fahren runter nach Thones. Hier geht es gleich weiter über den nächsten Pass den Col du Marais. Dieser ist zwar nur gerade 843 m hoch. Eigentlich nur gerade ein Hüpfer, da Thones auf etwa 530 m Höhe liegt. Unterdessen ist es schon später Nachmittag und wir müssen schauen, dass wir rechtzeitig in Aix-les-Bains ankommen. Ein paar Eindrücke vom Weg von St.Jean-de-Sixt nach Aix-les-Bains.

Auf dem Weg nach Aix-les-Bains Edith in voller Aktion Xavier, Ueli, Hansjörg und Rolf On the road again

Schibo in der wunderschönen Allee kurz vor Aix-les-BainsDer geplante Abstecher von Albigny nach Arith müssen wir leider vergessen. Dafür ist es schon zu spät Darum geht es mehr oder weniger auf der Hauptverkehrsachse auf einer schönen Baumalleee nach Chambery und von dort weiter dem See entlang nach Aix-les-Bains. Unser Hotel in Aix-les Bains Kurze Aufregung, weil der GPS von Kurt just vor einer verbarrikadierten Strasse stehen bleibt. Hier wäre der Durchgang zum Hotel. Nach kurzem Überlegen, aha, man könnte auch das Quartier umfahren, stehen wir denn endlich um 20 Uhr vor unserem ersten Quartier. Die Tische draussen im Park sind schon gedeckt und das erste Bier wurde schnell die ausgetrocknete Kehle runtergestürzt. Alle sind recht hungrig und vor allem Durstig. Schnell wird es Dunkel und bei Edith und mir fallen fast von alleine die Augen zu. Wir gehen darum rechtzeitig schlafen. Die anderen bleiben noch eine Weile und lassen nochmals den Tag gedanklich verstreichen.

Peter und Hansjörg Ueli, Xavier und Willy Warten auf's Essen. Es sind alle hungrig Na, kommt es endlich......

 Smalltalk im Dunkeln

Gute Nacht !!

 

 

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