Forumstour 2010 TAG 1

 

Route Tag 1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir sind die ErstenAls wir sehr früh aufstehen, scheint uns die Sonne ins Gesicht. Na also, geht doch.
Wir haben mit Roni in Frauenfeld um 7 Uhr abgemacht. Da die Autobahnen dank Baustellen zu Autostehkolonnen mutieren, haben wir uns entschlossen einen kleinen Umweg über Pfungen, Kaiserstuhl, Schneisingen nach Baden zu nehmen. Danach auf der Autobahn nach Oensingen. War sehr schön, teilweise leider viele Lastwagen. Die Sonne versteckt sich hinter den Wolken.

Doch kein Grund zur Aufregung.
Wir sind pünktlich um 9 Uhr am Treffpunkt angekommen. Waren aber fast die Ersten. Nur so wegen Siebenschläfer und so, wie wir uns sagen lassen mussten. Aber der Organisator ist entschuldigt, Ueli hatte mit seiner Shovelhead eine Panne. Hansjörg und ???? sind auch gekommen um uns zu verabschieden. Finde ich eine nette Geste. Vielen Dank.

Einige Bikes auf dem Parkplatz Die Teilnehmer sind bald vollzählig Abstimmung zwischen Guide und Schlusslicht Letzte Anweisungen

 

2er Kolonne vor dem LichtsignalEndlich sind wir vollzählig. 18 Personen mit 18 Bikes. Davon 5 Frauen und alle fahren selber. Bravo. Mit einer kleinen Verspätung von 20 Minuten fahren wir los. Nach 100 Meter aberschon das 1. Rotlicht.Unterwegs zum Passwang Eines von sehr wenigen auf der ganzen Tour. Schön in 2er Kolonne wie's sich gehört. Weiter geht es über Balsthal wo wir dank Blocker gut durch die unzähligen BalsthalKreisel kommen. Ein paar hundert Meter weiter geht es rechts weg. Ein paar Kehren und ein paar Kilometer und wir stehen schon auf dem Passwang. Aber gleich wieder auf der anderen Seiterunter. Bei Laufen links weg Richtung Delemont. Die nächsten paar Kilometer sind wunderschön zum fahren, viele Kurven und mehrheitlich im Wald. Anschliessend durch Delemont mit seinen vielen Kreiseln, einmal verfahren und schon sind wir durch.

Nach Delemont schon der 1. Tankhalt. Hat es nicht geheissen, dass alle voll getankt am Treffpunkt erscheinen sollen? Wie auch immer, nach einer kurzen Pause geht es weiter. Bei Develier geht es rechts weg. Ein paar Kilometer weiter die ersten sanften Kehren zum Col des Rangiers. Und schon wieder ne Pause. Na ja, so kommen wir aber auch nicht vorwärts.

1. Benzinhalt nach Delemont Unterwegs zum Col des Rangiers Breites Grinsen im Gesicht Schon wieder ein Halt: auf dem Col des Rangiers


Roni hörte, dass es bis Saint Ursanne schöne Kurven hat. Schon düste er alleine los. Na ja, war noch ein bisschen zu früh. Zuerst geht es mal den Pass wieder runter. Danach kommen die schönen Kurven entlang eines kleinen Baches. Schade sind diese nach ein paar Kilometer schon wieder fertig.

St. UrsanneIn Saint Ursanne am Doubs machen wir Halt. Das ist die Erste Station der Cultour. Heute leben zwar mehrere hundert Menschen hier, dennoch ist Saint-Ursanne am Ufer des Doubs ein Ort der Ruhe und der Entspannung geblieben. Das malerische Städtchen besteht hauptsächlich aus mittelalterlichen Bauten, Bürgerhäusern aus dem 14. bis 16. Jahrhundert sowie der eindrücklichen Stiftskirche aus dem 12. bis 14. Jahrhundert.
Die Einsiedelei des heiligen Ursicinus in einer Grotte erreicht man über eine steile Treppe mit 180 Stufen.
Im Norden der Stadt stehen erhöht die Ruinen einer Burg. Die vierbogige Doubs-Brücke wurde 1728 erbaut und bietet eine gute Sicht auf die mittelalterliche Stadt und die Umgebung mit dem künftigen Naturpark Doubs.

Halt in St. Ursanne. Alle Bikes in Reih und Glied. Halt in St. Ursanne. Alle Bikes in Reih und Glied. Flüsschen Le Doubs in St. Ursanne Flüsschen Le Doubs inSt. Ursanne

Auf dem Weg ...Nach einer kleinen Pause geht es weiter. 10 Kilometer später passieren wir bei Ocourt / La Motte fast unbemerkt die Grenze zu Frankreich. Die Strasse schlängelt sich mehr oder weniger dem Flüsschen entlang. Viele schöne ......Kurven die zum schneller fahren einladen. Leider haben wir ein Mitglied dabei, die noch nicht so viel Fahrpraxis hat und ... zum Mittagessen.dementsprechend vorsichtig fährt. Zum Leidwesen manch einem. Nach 23 Kilometer wunderbaren Strassen erreichen wir Saint Hippolyte, wo wir etwas zu Essen bekommen. Wir sind natürlich die Attraktion. Der Food ist ausgezeichnet. Bei der Bedienung haperte es ein bisschen. Kein Wunder wenn 18 hungrige Mäuler etwas zu essen wollen.

Restaurant Le Saint Hippolyte im gleichnameigen Ort.  Das Restauraunt von der Brücke aufgenommen Na gibt's bald was? Âlle sind hungrig und warten auf den Food
 Xavier, schon müde ??  Küdel beim Dessert  Ebenfalls das Flüsschen Le Doubs  

Es geht weiter... Nach 2 Stunden geht es dann endlich weiter. Es braucht halt schon so seine Zeit bis hungrige 18 Mäuler gestopft sind. Und dann noch einen Kaffee und ein Dessert. Na ja, wir haben ja Zeit. Es ist ja (auch) eine Cooltour.
Die Tour geht weiter durch reizvolle Landschaften. Keine Pässe, aber doch immer schön kurvig und viel im Wald. Leider geht es nicht so zügig voran, wie viele Fahrer gerne hätten. Auch die Sonne ist nicht gerade auf unserer Seite. Es regnet zwar nicht, die Sonne scheint aber auch nicht gross. Nach knapp 1 1/2 Stunden gemütliches Fahren erreichen wir Ornans. Hier unter lauschigen Platanen stellen wir unsere Bikes in Reih und Glied auf. Nebenan hat es gleich ein Kaffee das zu einer Pause einlädt.

... durch Wälder ... ... Schluchten und ... ... und noch mehr Wälder  
Einfahrt in die Ortschaft Ornans Parkieren im Park Sieht durstig aus. Gesellige Runde in Ornans

Weiter Richtung ÜbernachtungsortNachdem wir uns ausgiebig gestärkt haben, satteln wir wieder unsere Bikes. Weiter geht es auf der Route de Saule. Der Himmel sieht immer schlimmer aus. Hoffentlich hält das Wetter bis zum Ziel. Schlappe 40 Kilometer weiter kommen wir zum heutigen Tagesziel: Salins-les-Bains, der Stadt der Quellen und des "Weissen Goldes". Schon bei der Einfahrt winkt uns ein Polizist zu. Parkbussen kann man auch noch später verteilen.

 

 

 

Geschichte:
UNESCO Weltkulturerbe Salins-les-BainsGenau gegenüber vom Hotel liegt die ehemalige Salzförderungsanlage. Das UNESCO-Weltkulturerbe: "Die Salinen von Salins-les-Bains, die 1962 stillgelegt. Heute werden mit der dort gewonnenen Sole die Kureinrichtungen, wie etwa das Thermalbad betrieben.
Im Mittelalter wurde das Salz als „Weißes Gold“ bezeichnet, warfen Salzproduktion und Handel doch enorme Gewinnspannen ab. Die Salzquellen von Salins wurden deshalb schon im 13. Jahrhundert durch unterirdische Stollen erreichbarer gemacht. Dort wurden dann zusätzliche Brunnen gebohrt. Ab dem 18. Jahrhundert konnte das so gewonnene Salzwasser mittels Wasserkraft des Flusses Furieuse nach oben gepumpt werden, vorher wurde dies mit Muskelkraft bewerkstelligt. In den oberirdischen Produktionsstätten kochte man die Sole in riesigen Pfannen ca. 12 - 18 Stunden, bis das Wasser verdampft war und das Salz zum Trocknen zu Ballen geformt werden konnte.

Gegenwart:
Unser Hotel in Salins-les-BainsWir kommen also beim Hotel an. Sieht nicht nach sehr viel Parkplatz aus. Doch ein Grossteil der Bikes können gut geschichtet in einer Art Scheune untergestellt werden. Einige müssen jedoch draussen bleiben. Wir haben gerade mal alle Bikes untergebracht und uns die Schlüssel an der Lobby geholt, als es auch schon zu regnen anfängt. Puh. Glück gehabt. Auf der kleinen Terrasse im 1. Stock genehmigen wir uns das obligate Bierchen. Anschliessend gibt es Nachtessen. Nur Marcel ist nicht zufrieden. Es gibt partout keine Käseschnitten.
In Anbetracht des Regens, hat niemand Lust einen Schlummertrunk auswärts einzunehmen. So bleiben wir halt im Vorraum zu der Terrasse und trinken 1, 2 Bierchen. Aber so richtig Stimmung kommt da natürlich nicht auf und so gehen die meisten Teilnehmer relativ früh ins Bett.

 

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