Forumstour 2010 TAG 2

Route Tag 2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

AufbruchstimmungIn der Nacht hat es stark geregnet und ich befürchtete schon das schlimmste für den heutigen Tag. Doch als wir aufstehen, hat es aufgehört zu regnen. Nach dem Morgenessen holen wir unsere Bikes aus dem Stall und satteln diese.Bike-Unterkunft
Xavier verkündet den Ablauf des heutigen Tages. Eine kurze etwa 1-stündige Fahrt bis zum nächsten Halt, dann eine Besichtigung. Leider haben sich 2 Mitglieder dazu entschieden nicht mehr weiter mit uns zu fahren. Der Grund war sicher, dass sich die Fahrerin am gestrigen Tag unter Stress gefühlt hatte und auch durch die Blume mitbekommen hat, dass sie ein Verkehrshindernis sei. Offiziell hat sie mit dem Rücken Probleme. Wie dem auch sei, einerseits schade, dass die Angelegenheit so endet, andererseits können wir nun eine flottere Gangart einschlagen.

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Mein Bike unter anderen Packen für die Weiterfahrt Noch ein kleines Scherzchen Sind alle fertig? Dann geht's los.

Die Strassen sind unterdessen ziemlich trocken geworden. Wir können unsere Regenkombi eingepackt lassen. Schön, da hat sicher Weiter geht's.niemand was dagegen. Da bei den meisten der Tank ziemlich leer war, ging's schnurstracks zur nächsten Tankstelle, ausserhalb Salins-les-Bains. Und noch ne Kurve. Das Wetter bessert.Es sind noch nicht mal alle richtig parat, fährt Xavier schon los. Er hat es anscheinend pressant.

Kurz darauf fahren wir über eine sehr schöne Brücke. Schade, das wäre doch ein Fotosujet gewesen. Über Land, für einmal nicht im Wald, geht es zügig nordwärts. Schöne Landschaft.
Bei einer Kreuzung fällt Silvia beim abfahren über ihren Töff und klagt anschliessend über Brustschmerzen. Zukunftfaktor EIN - 2 Rippen gebrochen - Zukunftfaktor AUS. Trotzdem fährt sie tapfer mit uns weiter. Schon bald erreichen wir das heutige Kulturziel:

 

Geschichte:
Die Königlichen Salinen von Arc-et-Senans (Saline Royale d'Arc-et-Senans) wurde von dem französischen Architekten Claude-Nicolas Ledoux geschaffen und gehört mit seiner aussergewöhnlichen Architektur ( 1774-1779) zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Salinen von Arc-et-Senans waren mit den Werken in Salins-les-Bains durch einen 21 Kilometer langen Gang verbunden. Die Salzarbeiter transportierten täglich bis zu 135.000 Liter Salzlake durch den Tunnel. Interessant ist neben der Salinenarchitektur auch die Art der hier praktizierten Salzgewinnung: durch künstliche Erhitzung der Sole bis zu ihrer Verdunstung.

Gegenwart:
Hier bekommen wir freien Ausgang. Jeder kann (muss aber nicht) die Salinen besuchen. Es entschliessen sich alle dafür. Die einen besuchen die verschiedenen Komplexe, andere interessieren sich mehr für die damalige Technik und nochmals andere sind schnell fertig und sind in der Cafeteria zu suchen. Übrigens sehr schöne Arrangements mit den Pflanzen. So lässt es sich gerne verweilen. Doch um 12 Uhr geht es weiter. Schliesslich liegt noch ein schöner Weg vor uns.

 

Ankunft in den Salinen von Arc-et-Senans Salinen von Arc-et-Senans Eingangstor Salinen von Arc-et-Senans
Salinen von Arc-et-Senans Kunst in den Salinen von Arc-et-Senans Kitsch oder Kunst? Japanischer Garten bei den Salinen
Kunst mit Bäumen und Objekten  Schöner Sitzplatz    
Zügige Fahrt Richtung Mittagessen Fahrt Richtung Arbois - Schönes Wetter

Von Arc-et-senans geht es dann in zügiger Fahrt weiter. Es ist schliesslich schon 12 Uhr und der Hunger macht sich langsam aber sicher bemerkbar. Schnell haben wir die Ortschaft Arbois erreicht. Nein hier gibts nichts zu sehen und auch nichts zu essen. Also fahren wir schnurstracks durch. Wir wechseln auf die Route Champagnole die zu der gleichnamigen Ortschaft führt. Hat Champagnole etwas mit Champagner zu tun? Wohl kaum. Wer jetzt meint hier gäbe es etwas zu futtern, wird abermals enttäuscht. Kurz vor Champagnole wechseln wir auf die Rue Pasteur.

Ein Blick zurück. Das Städtchen Arbois Wieder mal im Wald Fahrt Richtung Champagnole
Raucherpause nach Champagnole Warten auf PeterD! Nochmals die Karte studiert

Champagnole hat nichts aufregendes zu bieten, ist gerade mal gut genug um durch zufahren. Ausserhalb Champagnole (genau nach 40 Kilometer) gibt es einen Halt bei einem verlassenen Einkaufszentrum. Hier sollte dann PeterD! zu uns stossen.
Doch nach einer Zigarettenlänge ist noch immer nichts von ihm zu sehen, wir wollen aber nicht länger warten. Das Mittagessen ruft und so fahren wir weiter. Nochmals 40 Kilometer durch offenes Gelände bis zum nächsten Halt. Die Sonne zeigt sich von seiner besten Seite. So macht es doch Freude zu fahren und man vergisst den Hunger. Unterwegs, ich habe gar nicht gesehen wo, stiess Peter doch noch zu uns.

Endlich gibt's was zu futternHier in Malbouisson fahren wir auf einen Parkplatz, da wir nicht alle vor dem Restaurant parkieren können. Die hungrigsten machen sich schon mal auf den Weg zum Futternapf. Einige sind noch am diskutieren. Roni, Alle hauen hungrig reinEdith und meine Wenigkeit folgen dann, als schon alle verschwunden sind. Wir wissen gar nicht in welchem Restaurant wir untergebracht sind. So Schon fertig oder noch am warten?steuern wir ins Erstbeste. Doch die Empfangsdamen verwerfen die Hände, als wir schnurstracks in den Speisesaal verschwinden. Sie sind dann aber froh, als wir das Restaurant verlassen. Lederkluft passte irgendwie nicht zu diesem Lokal.
Wir finden dann den Rest relativ schnell. Soviele Beizen gab es ja hier nicht. Es dauert natürlich eine Weile bis alle 16 Nasen etwas bestellt haben. Nochmals eine Weile bis alle am Mampfen sind. Marcel hat heute seinen Freudentag. Er bekommt seine ganz persönliche Käseschnitte. Noch ein Kaffee und Dessert und alle sind zufrieden und harren der Dinge die da kommen sollen.
Roni kann aber nicht so lange warten. Keine Ahnung wie er es geschafft hat, aber er darf mit der Shovelhead von Xavier eine Runde fahren. Wir sind noch am bezahlen, als es donnerte und Roni mit Vollgas durch Malbouisson braust. Einige Minuten später donnert's von der anderen Richtung. Roni ist im Anzug, mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Er möchte eigentlich fast nicht mehr absteigen. Aber, aber, hier hört dann die Freundschaft auf.

 Am kleinen langgezogenen See Lac de St.Point fahren wir auf der rechten Seite entlang. Immer wieder mit einem Blick auf den See. Vor Pontarlier biegen wir rechts ab. Hier verlassen uns Beate, Silvia und Sam. Silvia klagt über Schmerzen. Nach ein paar Kilometer erreichen wir den Zoll in die Schweiz. Auf der Grand Rue weiter nach Ste. Croix

Wieder unterwegs Zwischen Ste. Croix und Mauborget unterwegs Zwischen Ste. Croix und Mauborget unterwegs Irgendwo vor La Brevine

und von da auf kleinen Strässchen über Bullet nach Mauborget. Leider ziehen wieder Wolken auf und zeitweise sieht es ziemlich dunkel aus. Wir weigern uns einfach das Regenkombi zu montieren. Kommt schon gut. Auf verschlungenen Pfaden erreichen Couvet und von da ist es nicht mehr weit bis nach dem berühmten La Brevine. Hier werden im Winter die kältesten Temperaturen gemessen. Sieht gar nicht danach aus. Einige Kilometer später wechseln wir wieder nach Frankreich. Ein paar schöne Kurven und wir erreichen Morteau, wo wir übernächtigen werden.

kleine Überraschung für Xavier Party ist angesagt

In einer grossen Garage können wir locker alle Bikes unterstellen. Wir entern unsere Zimmer. Müssen aber das Zimmer gegen das Zimmer mit Küdel und Alex tauschen. Ihnen war es nicht so wohl, zu zweit in einem Bett zu schlafen. Irgendwie verständlich. Xavier muss noch warten bis er sein Zimmer beziehen kann, es wartet eine Überraschung auf ihn. Beate und Sam haben Xavier mit ein paar Utensilien und einer Kiste Bier überrascht. Als Dank für die Organisation und weil er ein so guter Kumpel ist. Nächster Treffpunkt ist ein Restaurant oberhalb des Hotels. Hier findet der übliche Bierumtrunk statt. Wir sind frühzeitig da, so können wir in Ruhe 2, 3 Bier trinken.

Endlich Zeit für ein Bier ... ... oder zwei, oder drei Schon ordentlich gebechert Noch die Bilder des Tages checken

Wir machen uns bereit zum Nachtessen. Wir müssen durch das halbe Dorf wandern. Unterwegs treffen wir auf eine komische Gestalt in Frauenkleidern. Es stellt sich heraus, dass heute der Polterabend ist und er einige Sachen verkaufen muss. Endlich finden wir die Pizzeria. Leider müssen wir lange, sehr, sehr lange warten bis wir bedient werden. Und noch länger dauert es bis wir endlich in die Pizza beissen können. Die ganze Poltergesellschaft kommt auch noch dazu.

Es wird schon spät als wir wieder heimwärts ziehen. Einige machen nochmals einen Zwischenhalt in einem Restaurant. Später findet noch eine kleine Party mit auserlesenen Gästen im Zimmer von Xavier statt.

Prost.... .... die Party kann beginnen Na, na, übertreib's mal nicht Wie fühlt sich das so an?

 

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