Forumstour 2011 TAG 1

Reiseroute Tag 1 bis Mittagessen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meetingpoint BrüttenDer Meeting-Point war wieder einmal das Stars&Stripes in Brütten in der Nähe von Winterthur. Freudig mache ich mich auf den Weg dorthin. Das Wetter zeigt sich von der schönen Seite. Damit ich als Organisator nicht als letzter einfahre, sind wir extra früher angekommen. Man(n) möchte sich doch von der guten Seite zeigen. Trotzdem waren wir nicht die Ersten. Kathrin und Marcel erwarten uns schon freudenstrahelnd. Leider dürfen wir nicht draussen im Garten sitzen und einen Kaffee trinken. Der Servierboy war schlicht zu faul, die paar Tassen rauszutragen. Einer nach dem anderen trudeln sie einzeln oder in Gruppen ein. Ein Riesengeschnatter und Gelächter erfüllt das Restaurant. Doch, doch, es ist eine gute Truppe zusammen. Das werden sicher lustige und unterhaltsame 3 Tage, auch wenn das Wetter nicht mitspielen sollte.

Ansprache von mirPünktlich um 9. 30 Uhr versammeln wir uns draussen. Ich als Tourguide halte noch eine kleine Ansprache und erkläre die allgemein üblichen Regeln im Kolonnenfahren. Schliesslich geht es um die Sicherheit aller. ZuhörerschaftWenigstens einmal, wo mir alle zuhören. Räusper.... Schnatter, schnatter... hört mir überhaupt jemand zu? Na egal. Die Leute können es eh kaum erwarten bis es los geht. In der Folge schwingt sich jedermann und Frau freudig in den Sattel. Und los geht's!

 

 

In Reih und Glied Vorbereitung zum Ride Und jetzt geht's los Besenwagen, resp. Herdentreiber


Von Brütten geht es erst mal Richtung Effretikon. An der 1. Baustelle (Umleitung) wird mein Navi schon das erste mal geprüft. Problemlos führt er uns wieder auf die richtige Strasse. Über kleine, abgelegene Strässchen geht es über Agasul nach Weisslingen. Von dort weiter nach Neschwil (hat nichts zu tun mit Nashville, Tennesse) und über wunderbare, kleine Strässchen nach Madetswil. Dann weiter nach Weisslingen. Irgendwo hat es noch einen kleinen (Pass). Von Weisslingen über Madetswil nach Wila. Die Strecke von Agasul bis nach Wila ist zu empfehlen. Kurvenreich, schmal, kein Verkehr.

Abfahrt in Brütten Richtung Effretikon Unterwegs Abzweigung in Agasul

In Wila geht's links in die Hauptstrasse und gleich wieder rechts weg. Kloster bei FischingenIrgendwo unterwegsIn teils Serpentinenartigen Kurven schrauben wir uns in die Höhe. Nach einigen Kilometern erreichen wir den Sitzberg. Immerhin doch schon auf 793 m.ü.M. Geplant war die Verbindung zum Sternenberg zu fahren. Jedoch stehen wir vor einer Gravelroad. Da es die letzte Nacht geregnet hatte, wollte ich das den Teilnehmern nicht zumuten. Also umkehren und über Schurten nach Dussnang. Ist auch ein schönes Strässchen, doch vom Sternenberg hinunter nach Dussnag wäre noch schöner gewesen. Von Dussnang fahren wir nach Mühlrüti, aber anstatt über die Hulftegg, fahren wir links über Mosnang nach Dietfurt.

Blick vom HembergDie Schnellstrasse nach Wattwil lassen wir rechts liegen und fahren über die "alte" Strasse über Lichtensteig nach Wattwil. Anfangs Wattwil biegen wir links Oldtimerab und schon geht's wieder in die Höhe. Wieder einige schöne Kurven zu fahren und schon sind wir auf dem Hemberg. Hier gleich wieder runter. Mit ein paar schönen Kurven überwinden wir schnell 100 Höhenmeter und landen im Bächli (das ist übrigens eine Ortschaft). Hier eine ganz blöde, enge, fast 360 Grad Kurve. Zum Guten Glück hat's keinen Verkehr und wir können links ausholen und rechts einschwenken. Dann geht's wieder 200 m bergauf um wieder ebensoviel runter nach Urnäsch. Auch hier wieder eine ganz schöne Strecke.

Von Urnäsch ist's nicht mehr weit zu unserem 1. Halt. Eine kleine Überraschung. Am Strassenrand in Gonten Unterwegs ins AppenzellerlandUnterwegs ins Appenzellerlandwerden wir mit Harley-Davidson Werbeplakaten empfangen. Alles organisiert. Aber nicht von uns, sondern vom "Appezöller-Treff-OK". Jawohl wir besuchen dieses HD-Bike-Treff im Appenzellerland. Ist zwar offiziell noch nicht offen. Das ist aber egal. Wir sind trotzdem sehr willkommen. Das OK freut sich riesig über unseren Besuch. Sie können gleich nicht mehr arbeiten, sondern müssen unbedingt wissen wo wir herkommen, wieso wir schon hier sind, etc.

Ankunft in Gonten Schon wieder ... ... stehen sie in Reih und Glied Fragende Gesichter
Na, dann wollen wir mal ... ... das Fest eröffnen Nur nicht drunterstehen Gratisgetränke ...
... aber leider kein Bier Zufriedene Gesichter Vielen Dank für die Biberli  

Wir werden mit Gratis-Getränk und Sackweise Appenzeller-Biberli beschenkt. Von Gonten nach AppenzellDas Problem ist nur, wohin damit? Na am besten gleich essen. Apropos Essen: Leider rennt uns die Zeit davon, wir müssen gehen. Das Mittagessen ist reserviert. Schade. Vor AppenzellVielleicht nächstes Jahr? Eigentlich hätten wir auch hier etwas essen können, wenn die Party schon geöffnet wäre. Säntis im HintergrundLeider glüht der Grill noch nicht und so sind wir gezwungen uns zu dislozieren. In weiser Voraussicht haben wir ja ein Restaurant reserviert. Nur wenige Kilometer entfernt. Von Gonten nach Appenzell sind es ja nur ein paar läppische Kilometer. Im Nu stehen wir auf der Umfahrungsstrasse. Weiter vorne müssen wir aufpassen, dass wir die Abzweigung nach Eggerstanden nicht verpassen. Na, spätestens in Brülisau hätten wir gemerkt, dass wir falsch sind. Es ist nämlich eine Sackgasse, resp. Strasse. Wir haben uns schon mal fahrenderweise, gemütlich auf der schmalen Strasse eingerichtet, als wir plötzlich von einer Baustelle gestoppt werden. Nachdem das Lichtsignal uns gnädig war, dürfen wir die staubige Holperpiste befahren. Wir suchen uns mühsam einen Weg zwischen grösseren Steinbrocken und tieferen Gräben. Nicht auszudenken, wenn es regnen würde. Unsere Bikes würden aussehen, als kämen sie direkt von einem Motocross.

Nach Eggerstanden Baustelle Warten am Lichtsignal Gravelroad

Nachdem wir die staubige Gravelraod hinter uns gelassen haben, geht es wieder zügiger durch bewaldetes Gebiet. Bevor wir überhaupt die ersten Kurven geniessen können, sehen wir ein Mädel, fotografierenderweise auf einer Anhöhe stehend, und uns zuwinkend. Freundlich wie wir sind, winken wir zurück. Halt, das ist doch die Ursi. Sie wollte auf uns im Restaurant warten, also kann es nicht mehr weit sein. So ist es. Noch eine Kehre und wir stehen auf dem Parkplatz. Eine kurze Begrüssung, Küsschen hier, Küsschen da. Na, jetzt wird es aber endlich Zeit, wir haben Hunger.

Und noch die letzte Kurve Winke, winke..... Und noch der Besenwagen... ... dann sind alle da

In der Folge entern wir das Restaurant. Ein langer Tisch ist für uns reserviert und gedeckt. Natürlich mit toller geübtes ManöverAussicht inklusive. Wir sind glaub ich die einzigen Gäste. Na uns soll's recht sein. Small TalkWir sind gerade so richtig am Menü studieren als auch die letzten 2 Teilnehmer eintrudeln. Willkommen in unserer Runde. Dann wären wir nun vollständig. Während die einen schwitzenderweise in der Sonne bräteln, bevorzugen wir anderen einen schattigen Platz. So stört es uns auch nicht, wenn das Mittagessen ein bisschen länger dauert als geplant. Im Nu läuft die Zeit davon und alle sind happy dass sie sich ihre Bäuche vollgeschlagen haben. Sie wollen gar nicht mehr aufstehen. Trotzdem muss ich auf den Aufbruch hinweisen. Schliesslich haben wir schon noch ein rechtes Stück zu fahren, bis wir am heutigen Ziel ankommen.

Fröuillein !!!  Hunger ! Warten auf das Essen Der Salat kommt Unterdessen kann man die Aussicht geniessen
Endlich was zu futtern Teller leer, Gläser leer Alle sind happy Zahlen ! Wir wollen weiter

 

 

Vom Hölzlisberg nach Tannheim:

Reiseroute Tag 1 Nachmittag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fahrt ins TalBis wir dann alle unsere Bikes gesattelt haben, dauert es ewig lange. nach OberrietNa endlich, es geht weiter. Ich glaube ich kann meinen "esgehtloswennErichdieHandschuheanhat"-Regel einem anderen Teilnehmer übergeben. So, zum anfangen bekommen wir gleich das Dessert serviert. Auf der kurvenreichen Hölzlisbergstrasse geht es talwärts. Danach geht es über mir bis dahin selber unbekannte, feine Strasse Richtung Oberriet, wo unsere Bikes auch endlich etwas zu schlucken bekommen.

 

Warten auf die WeiterfahrtSo, nachdem nun alle Teilnehmer und ihre Bikes vollgetankt sind, kann es weitergehen. Es liegt noch ein rechtes Stück vor uns. Dünserberg raufBei Oberriet wechseln wir ins östereichische Gebiet. Wir fahren aber nicht den kürzesten Weg zum Faschinajoch. Nein, bei Rankweil nehmen wir den Weg über den Dünserberg. Dünserberg runterSchmal, sehr schmal, kurvig, schön. So wie wir es lieben. Einfach geil. Nach ein paar engen Haarnadelkurven stehen wir wieder auf der Faschinastrasse unten. WalsertalSchon fast langweilig mutet der Weg zum Faschinajoch an, obwohl die Umgebung auch nicht zu verachten ist. Es geht rauf dann wieder runter. Nach Sonntag (dabei ist doch erst Freitag) geht's dann mit einigen Kehren Richtung Faschinajoch mit seiner Höhe von 1486 m. Obwohl der Pass nicht so hoch ist, hatte es doch Steigungen bis 12%.

Schön gemütlich geht es langsam wieder bergab. Ein paar Kilometer weiter, bei Damüls, mündet die Strasse Zvierihaltvom Furkajoch in unsere Strasse. Weitere Kilometer durch schöne Gegend erreichen wir die L200. Hier fahren wir links. Diese Strasse ist nichts für unsere Bikes. Breit, gerade, viel Verkehr. So verlassen wir die Schnellstrasse bei Schnepfau wieder. Es geht auf einer schmalen Strasse steil bergauf. Schon von weitem sehe ich auf dem Berg viele Sonnenschirme. Sieht nach Restaurant aus. OK, ein Kaffeehalt wäre nicht schlecht. Tatsächlich. Ein Restaurant mit toller Aussicht. Die Glaces sehen auch toll aus. Viel Eis für wenig Euro. Und die Sonne scheint uns immer noch freudig ins Gesicht. Nichts von vorhergesagtem, schlechten Wetter.

Tolle Aussicht ... ... leckere Glaces ... ... lecker Apfelchüechli ... ... das gibt fröhliche Leute

Falschfahrt in BezauEs ist schon fast vier Uhr, als wir weiterfahren. Nach Bezau runterÜber Bizau geht's runter nach Reuthe. Gut können wir ein Stück auf der L200 Schnellstrasse fahren. Aber zuerst müssen wir uns durchs Gelände und gegen mein Navi kämpfen. Irgendwie möchte das Navi über Bezau (Bizau-Bezau? Brigittewer soll da noch drauss kommen). Ich fahre links, dem Instinkt nach. Doch mein Navi will partout nach rechts. OK. Rolf und ReniWenden! In Bezau wird die Strasse enger und enger. Irgendwann stehen wir im Wald vor einer Schlammpiste. Hmmm....Sch..Navi!!! OK. Wenden! Trotz heftigem Protest seitens Navi fahre ich meiner Nase nach und stosse alsbald auf die L200. Hier kommen wir Gottseidank zügig voran. Wir wollen ja noch vor dem eindunkeln im Hotel ankommen.

Bei Egg verlassen wir die L200 wieder und fahren Richtung Oberstorf, Sonthofen. Auf der L5 fahren wir Richtung Riedbergpass. Diese Strecke habe ich sehr unterschätzt.

RiedbergpassEin grosser Teil davon ist auf auf 60 km/h limitiert, teilweise sogar weniger. Einige Baustellen mit Schotterpiste. Und schon wieder: BaustelleDie Gegend ist zwar sehr schön, aber trotzdem nervig im Schneckentempo rumzuschleichen. Die Strasse auf den Riedbergpass führt durch sehr schönes Gebiet. Der Riedbergpass ist aber nur gerade 1420 m hoch. Eigentlich gar kein richtiger Pass nach unseren Verhältnissen. Vom Riedbergpass sind es dann noch einige Kilometer bis wir bei Sonthofen landen.

 

In Sonthofen dann die nächste schlechte Nachricht. Der Aufstieg zum Oberjochpass bleibt uns wegen Bauarbeiten versperrt. Oje, es ist schon sieben Uhr. Aber zum guten Glück sind alle Teilnehmer immer noch aufgestellt. Die einzige, die etwas ungeduldig ist, ist Ursi, die im Hotel auf uns wartet. Ein kurzes Telefon ins Hotel, damit sie wissen das wir unterwegs sind und noch etwas geduldig sein müssen. Während wir uns beratschlagen welche Strecke wir nehmen müssen, bietet uns ein Goldwingfahrer an, uns nach Tannheim zu geleiten, da er eh in diese Richtung muss. Wir nehmen dankend an. ER fährt mit Stolz voraus. Wir hinterher, so tuend als gehörten wir nicht zu ihm.

Ursi unsere FotografinEndlich, endlich erreichen wir das Hotel, schon halb verhungert und verdurstet. Ursi erwartet uns schon sehnlichst. Parkplatz im HotelTrotz später Stunde lassen wir es uns aber nicht nehmen, den obligatorischen Umtrunk zu uns zu nehmen. Unser Juhi, endlich daBedienungspersonal ist weniger glücklich darüber und bedient uns mehr oder weniger mürrisch. Doch wir lassen uns die gute Laune nicht verderben.

 

 

So, nachdem wir uns verpflegt haben, landen wir schon wieder an der Bar. Was läuft nun? Einige hängen an der Bar rum oder lümmeln sich auf den Sesseln rum. Da morgen sehr schlechtes Wetter vorausgesagt wird, setze ich mal den Termin um etwa 8 Uhr beim Frühstück. Dann schauen wir wie das Wetter aussieht. Nachdem das geklärt ist und es noch nicht 12 Uhr ist, brechen einige in den Ausgang auf, andere bleiben im Hotel. Wir haben die Wahl zwischen einer Bar und dieser Bar. Wir sind die einzigen Gäste. Mangels Gäste wollte die Beizerin schon schliessen. In Anbetracht unserer durstigen Gesellschaft, lässt sie aber offen. Und macht kein schlechtes Geschäft. Wir können gar nicht so viel trinken, wie von uns Runden bestellt werden. Ziemlich angeheitert nehmen wir den Weg zurück ins Hotel unter die Füsse.

 

Unser Hotel Noch ein Apero ... ... und noch einen ... ... bevors zum essen geht

Gute Nacht !!

 

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