Tag 1: Schweiz - Heraklion auf Kreta

Sehr früh müssen wir heute aufstehen, denn um 6.20 Uhr hebt das Flugzeug ab. Mit oder ohne uns. Da wir etwa anderthalb Stunden vorher einchecken müssen, war ein kurzer Schlaf unumgänglich. Dem entsprechend waren wir natürlich müde.

Pünktlich hebt unser Flieger ab und schon um 11 Uhr stehen wir auf unserem Zielflughafen Heraklion auf der griechischen Insel Kreta. Ein Vorteil hat das Frühaufstehen. Wir haben etwas von unserem ersten Ferientag. Schnell sind wir durch den Zoll geschleust worden und stehen nun im Freien. Innenhof des RathausesAlles klappt Bestens, unser Autovermieter hat gerade vor dem Ausgang sein kleines Büro. Ohne grosse Bürokratie bekommen wir unser Auto. Wir entschliessen uns, eine Vollkasko-Zusatzversicherung abzuschliessen. Sicher ist sicher. Vor allem weil unser Auto schon verkratzt ist und wir uns nicht damit auseinandersetzen wollen

Minuten später befinden wir uns auf dem Weg ins Getümmel der Hauptstadt Heraklion, zu unserem ersten Ziel. Wir wollen unser Gepäck in unserem Hotel deponieren und das Auto stehen lassen. Trotz der Wegbeschreibung des Autovermieters haben wir etliche Mühe unser Hotel zu finden. MoscheeZusammen mit der Strassenkarte finden wir wenigstens in die Nähe des Hotels. Und wirklich, schon bald sehen wir das Hotel auf einer Anhöhe. Nur, wie kommen wir hin? Überall Einbahnstrassen. Ich habe mich schon fast dazu entschlossen, die Einbahn in der verkehrten Richtung zu fahren,Morosini Brunnen als wir dann endlich doch noch den richtigen Weg finden.

Am Nachmittag machen wir einen Bummel durch die Stadt. Lassen uns in einem lauschigen Beizli nieder, um einen griechischen Salat zu probieren. Es geht nicht lange, schon werden wir gestört. Ein kleines Mädchen erscheint mit einer Geige. Sie geht von Tisch zu Tisch fidelt ein paar Sekunden, und macht schon die hohle Hand. Dabei macht sie nicht gerade einen interessierten Eindruck. Wir haben uns geeinigt nichts zu geben und das war auch gut so. Denn kaum verschwand sie um eine Hausecke, erscheint auf der gegenüberliegenden Ecke ein Knabe mit einer Geige und .... Das ging die ganze Zeit so.Ausblick vom Restaurant in der Nähe des Hotels
2 Stunden später haben wir schon wieder Durst und genehmigen uns in einem anderen Beizli einen Drink und schon geht das ganze Theater mit den Möchtegern-Musiker weiter.

Am Abend gehen wir in einem griechischen Restaurant etwas essen. Wir finden ein schönes Restaurant in einem schönen Hof. Nach dem feinen Nachtessen suchen wir ein Lokal wo es gemütlich ist und wir den ersten Ferientag mit einem feinen Drink ausklingen lassen können. Wir laufen und laufen und laufen und finden nichts passendes. Als wir schon aufgeben wollen und uns Richtung Hotel aufbrechen, machen wir noch einen kleinen Umweg durch ein schmales Gässchen und stehen mitten im Trubel. Restaurant an Restaurant, Bar an Bar und das ein ganzes Stadtviertel. Wir lassen uns von der Menschenmenge treiben, bis wir schliesslich ein gemütliches Plätzchen finden. Wir trinken eins, zwei feine Drinks und stossen auf unsere Ferien an und freuen uns darauf, was auf uns zukommt.

 

                                                  <<<Zurück zur Hauptseite               Weiter zu Tag 2 >>>

joomla template 1.6
template joomla