Tag 2: Heraklion - Rethymnon

Reiseroute Tag 2

 

Am Morgen fahren wir, über mehr oder weniger verstopfte Strassen, raus aus der Hauptstadt. Aber schon bald sehen wir das erste Mal das Meer, abgesehen vom Hafen in Heraklion. Wir wählen die Old Road, die mehr oder weniger der Küste entlang führt.

Fischerhafen in BaliVorbei an Agià Pelagià fahren wir zügig weiter nach Bali. Nicht zu verwechseln mit dem berühmten Inselstaat. Blick von der TaverneBali ein ehemals kleiner Fischerort und Badeplatz, der - an sich ganz hübsch - leider in den letzten Jahren durch viele Hotel- Hotelanlageund Pensionsneubauten etwas von seinem ursprünglichen Charme verloren hat. Atmosphäre bietet noch der kleine Hafen mit seiner Handvoll Tavernen, wo der von den Fischer aus Bali gefangene Fisch serviert wird.

 

 

Nach Marathos und Jeni Gave führt die Strasse weiter durch das Tal Milipotamos.Bei der kleinen Stadt Perama zweigt rechts eine 4 km lange Nebenstrasse nach Melidoni zur schönen Tropfstein-Höhle ab. Während den kretischen Freiheitskämpfen 1824 wurde sie zum tragischen Schicksal hunderter Frauen und Kindern. Auf der Flucht vor den Türken versteckten sie sich dort, wurden jedoch entdeckt und buchstäblich ausgeräuchert. Treppen und Wege sind in die Höhle eingebaut und die Höhle ist beleuchtet, man benötigt keine Taschenlampe. Die Höhle besteht aus mehreren Sälen mit eindrucksvollen Tropfsteingebilden.

Melidoni-Höhle grosser Saal schöne Tropfsteingebilde

Vor dem Eingang zur Höhle muss man einen Obulus bezahlen, um diese besichtigen zu können. Von hier aus hat man auch eine wunderbare Aussicht über die Olivenhaine. Im Hintergrund sieht man auch eine der wenigen Olivenöl-Fabriken.

Nach Perama überquert die Hauptstrasse nochmals einen kleinen Gebirgszug. Dann öffnet sich der Blick auf das tiefblaue Meer und die fruchtbare Küste von Rethymnon.

  Sicht aufs Meer windgepeitschter Baum  

 

Margarites ist ein kleines, schönes Töpferdorf in den Bergen, zwischen Panormo und Rethymnon gelegen. In Margarites gibt es einige Töpfereien, die Ihre Ware zum Verkauf anbieten. Man kann dort sehr schöne "Mitbringsel" erwerben, meistens zu einem günstigeren Preis als in den Orten direkt an der Küste. Man kann den Töpfern auch bei der Ausübung ihres Handwerks zuschauen. Ausserdem haben sich auch verschiedene andere Geschäfte (Kunsthandwerk, Kosmetik aus Olivenöl, usw.) dort angesiedelt. Kaum sind wir in Margarites angekommen, überrascht uns ein Gewitter, so sind wir gezwungen alle Shops zu besichtigen.

In Rethymnon geht die mühsame Suche unseres Hotels los. Wir haben zu jedem Hotel in dem wir übernachten eine Beschreibung bekommen, wie wir das Hotel finden. Leider mussten wir feststellen, dass die Beschreibungen gar nichts wert waren. Endlich im Hotel angekommen sind wir wiederum von einem Gewitter besucht worden. Nach dem Gewitter besuchen wir das Städtchen. Wir stellen das Auto irgendwo ab und flanieren entlang des Hafens. Ein Restaurant reiht sich an das andere. Die Türsteher waren so aggressiv, dass nicht viel gefehlt hat, dass ich einen davon über seine eigenen Tische geschupst hätte. Ich hasse das, wenn mich jemand fast nötigt sein Restaurant zu besuchen. Die Lust am flanieren ist mir fast vergangen. Wir haben dann doch noch ein Fischrestaurant gefunden, bei dem sich der Besitzer freundlich und lustig um uns bemüht hat. Es stellte sich heraus, dass er längere Zeit in der Schweiz ein Restaurant führte.

  

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