Tag 4: Chania - Vrises - Chora Sfakion - Plakias - Agio Galini

Route des 4. Tages

Heute geht es an die Südküste, darauf freue ich mich schon, da die Gegend nicht so touristisch erschlossen ist und die Umgebung eher karg dafür wunderbar sein soll. Leider müssen wir ein Stück den gleichen Weg zurückfahren. Da dies aber auf der Schnellstrasse bis Vrises ist, kommen wir zügig voran.

Hinauf zu Lefka OriÜber Vrisses führt die Route zunächst in Serpentinen hinauf zur Askifou-Hochebene an der Ostseite der Weissen Berge (Lefka Ori), die ganzjährig bewohnt ist. Über Ammoudari und AsHinauf zu den Weissen Bergenkifou gelangt man nach Imbros. Hier finden Wanderer eine Alternative zur berühmten Samaria-Schlucht. Der Eingang der Schlucht befindet sich am Ortsende von Imbros. Der Maultierweg, übrigens bis in die fünfziger Jahre, der einzige Zugang zur Südküste führt längs des Schluchtbaches hinunter zur Küste. Die heutige Strasse führt durch wunderschöne Berglandschaften ebenfalls entlang dieser Schlucht, bevor sie in endlosen Serpentinen hinunter, die Südküste erreicht.

 

Oliven-Plantage Askifou-Hochebene Distelart Restaurant in der Schlucht

Chora SfakionChora Sfakion mit etwa 400 Einwohnern war schon zur Türkenzeit ein wichtiger Umschlagplatz. Damals trieben sfakiotische Kaufleute mit Hunderten von Schiffen unbehelligt von türkischen Besatzern, Chora SfakionHandel. Heute belebt sich Chora Sfakion zweimal am Tag: morgens, wenn das Schiff nach Agia Roumeli, zur Samaria-Schlucht Hafen von Chora Sfakionablegt, und nachmittags, wenn es zurückkehrt. Sonst ist es in Chora Sfakion sehr ruhig.
Ansonsten ist das verschlafene Örtchen noch ganz schön, möchte aber dort nicht unbedingt eine Woche Urlaub verbringen, dazu wäre es mir dann wieder zu ruhig. Was mich ein bisschen genervt hat, dass man für den Parkplatz vor dem Ort 4 Euronen hinblättern musste, auch wenn man nur eine Stunde dort sein wird.

Eine knappe halbe Stunde später sind wir schon am nächsten Schauplatz.
Die Festungsruine Frangokastello ist im 14. Jahrhundert von den Venezianern errichtet worden, im 19. Jahrhundert aber von den Türken fast vollständig zerstört , jedoch von ihnen wieder aufgebaut worden. Frango Kastello

Frango Kastello meine Wenigkeit in der Festung Innenhof der Festung

Frangokastello liegt in der Region von Chora Sfakion direkt an der Südküste Kretas cirka in der Mitte zwischen Chora Sfakion und Plakias.
Frangokastello fungierte den Venezianern als wichtiger militärischer Stützpunkt sowohl gegen Feinde von der Meerseite her, aber auch als Befestigungsanlage gegen die Sfakioten selbst, deren Widerstandsgeist von ihnen nie gebrochen werden konnte. Die Türken schließlich führten die Festung ihren eigenen militärischen Zwecken zu.

Nach dem Besuch der Festung, die noch recht imposant ist, fahren wir weiter Richtung unserem nächsten Übernachtungsort. Zuerst geht die Fahrt flach weiter, bevor sie in luftige Höhen entschwindet.

Bergdorf Kirche Bergdorf Olivenbaum

Die schöne Strasse entlang der Berge gibt immer wieder Blicke frei auf das nahegelegene Meer. Ein paar vereinzelte Dörfchen, wie hingeklebt, erscheinen in unserem Blickfeld und entschwinden wieder. Bucht von PlakiasZwischendurch mal eine kleine Kirche. Ein Stück weiter erhaschen wir die ersten Blicke auf die schöne Bucht von Plakias. Bucht von PlakiasDie wollen wir natürlich von Nahe anschauen, so verlassen wir die Strasse nach Mirthios Richtung Plakias, Richtung Meer.Plakias

Plakias selber gefällt uns selber nicht so, auch der viel gepriesene Strand ist nicht das, was wir erwartet haben und wie es von weitem ausgesehen hat. Es ist zwar ein langer Strand und das Wasser ist selber auch klar und sauber. Aber der Strand hat zuviele Steine und nicht der schöne Sandstrand. Aber vielleicht sind wir auch zu heikel, auf jeden Fall hatten wir gar nicht so Lust zu baden.

Also nochmals rauf in die Berge und über Spili, das übrigens ein schönes Bergdörfchen ist, weiter nach Agio Galini, unserem nächsten Nachtstopp. Kurvenreich geht die Strasse wieder runter nach Agio Galini.
Unser Auto in Agio GaliniAgio GaliniIn den achtziger Jahren noch "Geheimtipp" unter Rucksacktouristen und Alternativreisenden hat der Pauschaltourismus Agia Galini mittlerweile voll im Griff. Jeder freie Quadratmeter Boden in dem engen Flusstal und an den umliegenden Hängen scheint zugebaut und in den engen Gassen schieben sich in der Hochsaison abends die Massen zwischen den Tischen der zahlreichen Restaurants und Tavernen hindurch.
 Wir haben ausnahmsweise unser Hotel mal schnell gefunden. Es ist das Hotel GLARIOS. Ein kleines aber feines Hotel, es ist wie hingeklebt am Berg gebaut. Die Hotelzimmer sind terrassenförmig angelegt, unser Zimmer ist natürlich zu oberst. Nachdem ich Unser Hotel GLARIOSunsere Koffer über die endlosen Treppen raufgeschlept habe, war ich ziemlich kaputt. Dafür haben wir ei schöne Palme vor dem Hotelzimmern Zimmer mit Terrasse. Am Abend besuchen wir das schöne Örtchen selber und finden ein schönes Restaurant mit einer prächtigen Aussicht über dDie Frucht dazuen Hafen.

 

 

 

 

 

 

 

 

<<< Zurück nach Tag 3                        Zurück zur Hauptseite                       Weiter zu Tag 5 >>>

joomla template 1.6
template joomla