Tag 5: Agio Galini - Matala - Mires - Pirgos - Ierapetra

Reiseroute Tag 5

In Agio Galini besuchen wir nochmals schnell das Örtchen um zu schauen, wie es am Tag aussieht. Anschliessend machen wir uns auf den Weg Richtung Ierapetra, der grössten Stadt an der Südküste. Was mir auffällt ist, dass es ein bisschen mehr windet als sonst.

Pass-StrasseGleich hinter Agio Galini geht es in einer Schlucht einen kleinen Pass hinauf. Droben durch ein hügeliges Gelände entlang, bevor es wieder runter in die Messara-Ebene geht. Diese Ebene ist recht fruchtbar und es hat überall Treibhäuser. Die Südküste des östlichen Kretas ist eine dünn besiedelte Region, in der die Bevölkerung noch von der Landwirtschaft lebt. Den Nachteil, noch weniger Regen als die übrige Insel abzubekommen, dafür aber die heissen Wüstenwinde aus Afrika, gleicht man durch die Gewächshäuser aus.

 

 

  Hügellandschaft                                         Olivenplantage in der ... ... Messara Ebene                                     

Matala ist ein Ort, denn wir unbedingt besuchen wollten. Erstens hat es dort schöne Höhlen zu besichtigen und andererseits wollen wir dort noch ne Runde baden. Es hat einen schönen Sandstrand dort.

Matala

Hippies und Höhlen waren gemeint, sprach man Ende der Sechziger Jahre von dem verschlafenen Fischernest im Süden Kretas. Sie entdeckten die aus der Jungsteinzeit stammenden Höhlen als ihr neues "Zuhause". Cat Stevens schrieb hier Teile seines Albums "Tea for the Tillerman", sang mit Jannis Joplin und Matala wurde zum Treffpunkt für Backpacker. Heute sind die Höhlen durch Zäune abgesichert und der Zutritt nur noch tagsüber erlaubt.

Höhlen in Matala Wer guckt denn da? Höhlensystem in Matala Ich in den Höhlen

Mit dem baden wird es leider nichts. Wir haben die Badesachen zwar angezogen, aber es war so windig. Nein, es hat keinen Wert. Der Sand der vom Wind herumgewirbelt wird, hat einem richtig weh getan auf der Haut, als würde die Haut sandgestrahlt. Wir besuchen darum zuerst die Höhlen und staunen, was die Natur da hervorgebracht hat. Obwohl ich davon ausgehe, dass da noch ein paar Menschenhände am Werk waren. Auch nach dem besuchen der Höhlen, lässt der Wind nicht nach, und so gehen wir halt weiter und hoffen irgendwo unterwegs ein Plätzchen zu finden, wo wir geschützt baden können.

Friedhof al a KretaLeider ist es fast unmöglich an die Küste zu gelangen. Wir haben es zwei, drei mal versucht. Doch dieser Abschnitt der Küste ist so rauh, es führt praktisch kein Weg dorthin. Ausser man nennt ein Allrad-Fahrzeug sein Eigen.

Überall sind kleine Bergdörfer, Kirchen oder auch mal ein Friedhof zu finden. OlivenplantagenDie Strecke ist abwechslungsreich und bergig, ab und zu sieht man auch mal das Meer in der Ferne. Und überall die zahlreichen Olivenplantagen. Man hat das Gefühl, ganz Kreta entsteht nur aus den Olivenplantagen.

 

Ano ViannosWie an den Berg geklebt präsentiert sich das kleine Städtchen Ano Viannos inmitten des üppigen Grüns rundherum. Der Wasserreichtum der Region sorgt auch im Sommer für eine blühende und vielfältige Vegetation in den Gärten.

Am Nachmittag erreichen wir Ierapetra. Auch hier pfeift der Wind enorm. Unser Hotel liegt ein bisschen ausserhalb der Stadt auf einer Anhöhe. Man hat eine schöne Aussicht auf Ierapetra. Das Hotel hat einen eigenen Swimmingpool mit einer Bar. Doch werden wir irgendwie nicht bedient, also gehen wir wieder. In diesem Hotel ist das Nachtessen inbegriffen und so machen wir uns zeitig daran. Das Essen ist nicht schlecht, ansonsten gefällt uns die Atmosphäre nicht sehr. Komische Gäste. Auch bemerken wir, dass die meisten Gäste einen Bändel am Arm tragen. Das sind vermutlich Gäste, die All Inclusive gebucht haben. Ne, das ist nicht unser Ding, schmeckt zusehr nach Neckermann und Co.

Ierapetra

Am Abend statten wir Ierapetra einen Besuch ab. In der Altstadt reiht sich Shop an Shop und irgendwo finden wir sogar ein Restaurant am Hafen wo wir etwas trinken können. Auch hier merkt man, dass die Saison vorbei ist. Es läuft nicht sehr viel.

 

 

 

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