Tag 6: Ierapetra - Makri Gialos - Vai - Sitia

Reiseroute Tag 6

Wir verlassen Ierapetra bei immer noch windigen Verhältnissen. An der Küste entlang fahren wir Richtung Makri Gialos. Unterwegs halten wir immer wieder an, um ein lauschiges Plätzchen zum baden zu finden. Aber meistens hält uns der Wind davon ab.

Makri Gialos und das im Osten nahtlos daran anschliessende Analipsis bilden zusammen einen recht beschaulichen Badeort, der wegen seines langen, flach abfallenden Sandstrandes und viel Tamariskenschatten für Familien mit kleinen Kindern bestens geeignet ist. Kurz vor Makri Gialos ein entsprechender Wegweiser. Da müssen wir mal schauen. Am Strand von Analipsis ein schöner Gehweg mit schön herausgeputzten Häuschen. Leider zu windig zum baden. Aber schön zum Pause machen, die Zeit geniessen und sich auf den Rest der Ferien freuen.

Strand von Analipsis Promenade in Analipsis Makri Gialos

BerglandschaftNach einer kurzen Rast geht es weiter. Wir verlassen das Meer Richtung Sitia, quer durch die ganze Insel auf die Nordseite. PalazzoAuf der Höhe von Etia zweigen wir von der Hauptstrasse ab und fahren Richtung Chandras Hochebene. Gleich nach der Abzweigung gibt es ein altes verlassenes Ruinendörfchen mit einem Ruinendörfchen Etia venezianischen Palazzo, aus dem späten 15 Jahrhundert, das noch gut erhalten ist. Das weiter entfernte berühmtere Ruinenstädtchen Voila Ruine mit Kirchelassen wir dafür links liegen. Dafür schauen wir uns dieses ehemalige Dörfchen etwas genauer an. Wir sind beide nicht so Fans von Ruinen, Festungen und andere antike Sehenswürdigkeiten, die man unbedingt gesehen haben muss. So fahren wir auch schon bald wieder weiter.

Der Weg wieder zurück führt uns über Chandras nach Nea Pressos über hügeliges Gelände. KircheWindräder-FarmVon weitem sehen wir eine ganze Armada von Windrädern, die elektrischen Strom herstellen. So wie's aussieht windet es auf der gegenüberliegenden Bergkuppe stetig. Nach Nea Pressos führt der Weg mit unzähligeeine alte Windmühlen Kehren und Kurven talwärts auf die Hauptstrasse bei Epano Episkopi. Wäre nicht die für Kreta typische Landschaft, ich hätte gedacht ich sei irgendwo in den Dolomiten oder bei uns in den schweizer Alpen. Ich vor einem OlivenbaumSo ist natürlich der Fahrspass enorm. Nur schade, dass ich mit dem Auto anstatt mit meinem Motorrad unterwegs bin.

Wieder auf der Hauptstrasse fahren wir weiter Richtung Sitia. Links und rechts wieder die altbekannten Olivenplantagen. Ab und an steigen wir aus, machen ein paar Fotos oder geniessen einfach die Umgebung. Oder wir kaufen irgendwo in einem Dorflädeli etwas Früchte ein. Baden können wir ja nicht, erstens weil das Meer nirgends zu sehen ist und zweitens weil es eh windet.

Unsere Zimmer von hinten gesehenIn Sitia angekommen suchen wir unser Hotel. Es liegt überhaupt nicht in Sitia, sondern ziemlich weit ausserhalb von Sitia. Und zwar in Agia Fotia, etwa 5 km ausserhalb. Aussicht ans MeerDas kommt uns sehr gelegen, denn wir wollen noch einen Abstecher zu der berühmten Vai-Beach machen, und diese liegt genau in der Richtung. Schliesslich ist es erst kurz nach Mittag. Das Hotel liegt verlassen da, es scheint als seien wir die einzigen Gäste, dabei sind die Zimmer alles kleine Bungalows. Wirklich sehr hübsch. Hier würde es mir noch gefallen, ein paarTage zu verweilen, wenigstens was die Zimmer betrifft.

 

 

Wir wollen unbedingt noch an die Beach, wenigstens den berühmten, Übersicht über den Palmenstrandvon Palmen umgebenen Strand anschauen. Wir müssen etwa 30 Minuten fahren bevor wir den Zipfel erreichen, an dem die Beach liegt. Es ist ja Nebensaison, trotzdem sind die Parkplätze gut ausgebucht. Wir machen dann zu Fuss eine Runde um die Gegend auszukundschaften. Anschliessend machen wir uns auf den zur Verfügung stehenden Liegestühlen breit. Wir haben uns kaum auf die Liegestühle geräkelt,Übersicht über den Palmenstrand als auch schon der Geldeintreiber erscheint. Zuerst will er 7 EURO pro Person und Tag einkassieren. Wir machen ihm klar, dass das gar nicht in Frage komme. Schliesslich ist es schon 3 Uhr Nachmittags. Er geht sehr schnell auf unser Anliegen ein und verlangt nur die Hälfte. Na probieren kann mann es ja, dachte er wohl.
Anschliessend gehen wir ins Meer baden. Endlich!!Palmenhain Hier ist es ein bisschen windgeschützt und so macht es auch Spass im klaren Wasser herumzupanschen. Ich geniesse es, da wir in den letzten Tagen fast ein bisschen zu kurz kamen. Langsam senkt sich die Sonne, es gibt immer mehr Schatten und so verlassen auch wir den hübschen Strand.

 

 

 

Zurück in unserem Zimmer, machen wir uns für den Abendausflug in die City bereit. Hier bekommen wir kein Nachtessen. Die Anlage ist immer noch ohne viel Gäste. Es sind glaub ich nochmals 3 Zimmer gebucht worden. In Sitia, etwa 5 Autominuten entfernt, schlendern wir durch die Gassen, besuchen die geöffneten Shops und suchen ein lauschiges Restaurant. Schliesslich entscheiden wir uns für ein Restaurant direkt am Hafen. Nichts überwältigendes, fast keine Touristen, aber das Essen war nicht schlecht.

  

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