Tag 8: Elounda - Lassithi-Hochebene - Malia

Reiseroute Tag 8

Wer den Luxus-Urlaub auf Kreta sucht wird ihn in Elounda finden. EloundaIm südlichen Teil der malerischen Bucht reihen sich Edel-Herbergen im Dutzend und manch ein Pop-Star ist hier schon inkognito abgestiegen. Der Ort selbst ist eher zentraler "Verladebahnhof" für die zahlreichen Ausflugsboote rüber nach Spinalonga bzw. zur ehemaligen Leprainsel Kalidon. Ein lohnenswertes Ziel ist jedoch der Damm südlich des Ortes, der hinüber nach Spinalonga führt und die Lagune nach Süden hin abschließt. Ein Durchschlupf besteht lediglich unter der steinernen Bogenbrücke für kleinere Boote. Ruinen von Windmühlen komplettieren die Szenerie und sorgen für eine schöne Atmosphäre.

 

SchotterpisteBlütenstengelunbekannte PflanzeDer heutige Tag ist unser letzter Tag unseres Fly-Drive-Sleep Programms. Bevor wir uns aber auf den Weg machen, wollen wir der Insel Spinaloga einen Besuch abstatten. Wir können ein Stück auf einer schlechten Schotterpiste fahren, bevor die Strasse zu Ende ist. Danach müssten wir laufen. Aber wohin? Baden wollen wir nicht und ansonsten ist nur gerade eine kleine Kapelle vorhanden. Also machen wir uns wieder auf den Weg zurück. Von der Insel hat man einen schönen Überblick über das Örtchen Elounda. Elounda von der Insel her gesehen Wir geniessen die Aussicht und finden eine Lustige Pflanze, die nur gerade einen Stil und einen Blütenstengel hat. Keine Blätter und nichts.

 Nach unserem kleinen Ausflug nach Spinalonga fahren wir wieder nach Elounda und von da aus weiter Richtung unserem nächsten Ziel. Damit wir nicht den ganzen Weg nach Agios Nikolaos zurückfahren müssen, nehmen wir den direkten Weg. Direkt bei Elounda geht's rauf in die Höhe, mit vielen Kurven und schöner Aussicht auf Elounda und das Meer. Anschliessend wieder runter nach Limnes, wo wir die Strasse queren die von Agios Nikolaos kommt.

 

Ambelos PassDie Strasse Richtung Lassithi Hochebene führt uns über Neapoli (welches nicht in Italien liegt) nach Vrises, Drasi, Argiro und wie sie alle heissen. Seli Ampelou ist der "Eingang " ins Lassithi Plateau. Über den Ambelos Pass erreichen wir die Lassithi-Hochebene. Obwohl die Hochebene nur 800 m hoch ist, hat man das Gefühl der Pass ist sehr hoch, da wir von von der Meereshöhe hergekommen sind. Ist noch imposant, die ganze Fahrt, erinnert mich ein bisschen an die Schweizer Pässe. Wenn auch dieser nicht so hoch ist.


 

Windmühlen beim Homo-Sapiens Museum

noch vorhandene WindmühlenDas Lassithi Plateau hat eine Hochebene von 800 m und wurde durch seine Wind und Wassermühlen sehr berühmt. Heute stehen im Plateau noch 24 Windmühlen (aus Steinen gebaut) gleich am Eingang, auf der rechten und linken Seite. Lassithi HochebeneSie wurden im letzten Jahrhundert gebaut und waren im Einsatz bis zum zweiten Weltkrieg. Die meisten sind heute fast ruiniert. Nur 3 davon wurden wieder vollkommen hergestellt. Diese befinden sich beim Homo-Sapiens Museum. Siehe Bild oben.

Auf der Lassithi Hochebene gibt's eine Strasse die rund um den wie einen Krater angelegte Hochebene führt. Die Senke ist fast jedes Jahr überschwemmt, darum sind die Dörfer und die Rundstrasse auch ein bisschen oberhalb angelegt.

 

WindmühleAn der dem Ambelos-Pass gegenüberliegenden Seite der Hochebene befindet sich die legendäre Geburtshöhle des Zeus, die Dikteon Andron, oberhalb des Dörfchens Psichro. Vom Parkplatz ist der Eingang zur Höhle nach etwa 20-minütigem Fußmarsch erreicht. Wir haben aber keine Lust diese zu besichtigen. Überall hat es Stände und Einkaufsläden, wo die Verkäufer ihre Waren anbieten. Einer hat die Gunst genutzt und gleich eine Windmühle bei seinem Geschäft gebaut. Natürlich ein Blickfang fürs Geschäft, das wir auch gleich benutzen um uns mit Töpferwaren einzudecken.

Windmühle als ToiletteEin Stück weiter hat der Besitzer eines Restaurants eine Windmühle als Toilette umgebaut. Auch das natürlich ein Anziehungsmagnet für potentielle Kunden. Es ist ja nicht so, dass ich gerade darum an solchen Orten anhalte, ganz im Gegenteil. Aber da wir gerade Hunger haben und das Restaurant uns anmacht, kehren wir ein. Wir sind die einzigen Gäste und werden dementsprechend mit feinen Sachen verwöhnt. Viele feine Salate aus dem eigenen Garten. Sehr zu empfehlen.

Ja und dann haben wir die Runde in der Lassithi-Hochebene beendet und fahren wieder Richtung Meer. Das bedeutet, wiederum sehr viele Kurven bis auf Meereshöhe hinunter. Und dann sind es nur noch einige Kilometer bis zu unserem Hotel, bei dem wir die ganze nächste Woche sein werden. Auch ganz zum Schluss unserer Rundreise bleibt es uns nicht erspart, unser Hotel zu suchen. Wir checken ein, verpuffen unsere Koffer und die vielen Souvenirs die wir unterwegs erstanden haben, in unser Zimmer. Geben den Autoschlüssel an der Rezeption ab, unser Wagen wird abgeholt, und können den Rest des Tages relaxen.

  

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