Montag 4. Juni :  Exmoor Nationalpark - Ilfracombe - Clovelly - Bude

Reisetag 3 

 

 

 

 

Die Nacht haben wir trotz Horrorzimmer überlebt. Das englische Frühstück... Na ja. Dafür konnten wir mit anderen Gästen reden. Diese kommen von der Umgebung London und sind extra wegen dem Elton John Konzert in Taunton gekommen. Aha, also doch. Doch das Konzert in strömendem Regen war auch nicht lustig. Wir konnten dafür mit einheimischen Leuten reden, und das war auch der Grund, warum wir ein  solches Bed&Breakfast Guesthouse suchten. OK, wir hätten nichts dagegen gehabt, wenn es schöner gewesen wäre.

Wir verlassen diese Unterkunft nicht ungern. Wir machen uns auf den Weg Richtung Exmoor Nationalpark. Die Strassen die ich ausgewählt habe, führen durch schmale Strassen. Leider sind diese Strassen durch meterhohe Hecken gesäumt und man sieht nicht sehr viel von der Landschaft. Zwischendurch fahren wir durch kleine Ortschaften, die mit englischen Fahnen geschmückt sind. Ich glaube wegen dem Geburtstag der Queen.

Das hübsche PorlockNach einiger Zeit sehen wir das Meer. Das ist ungefähr der Anfang des Exmoor Nationalparks. Irgendwann kommen wir zu einer schönen Ortschaft, die auch schön geschmückt ist und viele Leute auf der Strasse sind. Wir entschliessen uns, Harley Davidson'sda mal Halt zu machen. Die Ortschaft heisst Porlock und liegt nur einige hundert Meter vom Meer entfernt. Als wir gerade an den Häusern entlang schlendern, hören wir ein Geräusch, das wir sehr gut kennen. Das blubbern von Harley Davidson Motoren. In einem Café genehmigen wir uns einen Tee. Die Tassen waren so dreckig, dass meine Partnerin die kurz entschlossen auf der Toilette reinigte. Diese Ortschaft hat uns sehr gefallen. So wie wir uns eine englische Ortschaft vorstellten.

Strasse in Porlock Ein Hotel in Porlock Kirche
Häuser aus Natursteinen Ein Pub übliche Pubtafeln

Weiter geht es. Die Strasse durch den Exmoor Nationalpark ist sehenswert. Es geht rauf und runter. Man sieht über die Hügel und auf der anderen Seite zum Meer. Überall weiden Pferde und Schafe. Auch das Wetter sieht wieder besser aus als auch schon. Es ist zwar immer noch kühl und vor allem windig. Schade haben wir nicht genug Zeit, sonst hätte man noch einen Spaziergang machen können.

Exmoor Nationalpark Exmoor Nationalpark Exmoor Nationalpark
Exmoor Nationalpark Exmoor Nationalpark Exmoor Nationalpark

 

Strasse direkt bei der BeachNach der kurzen Rast bei den Pferden geht es wieder weiter. Die Landschaft verändert sich nicht gross. Knapp eine Stunde später erreichen wir Ilfracombe. Der BadestrandDies ist ein netter und bekannter Badeort im Bristol Channel. Wir parkieren das Auto irgendwo am Strassenrand. Irgendwie stinkt es hier gewaltig. Die Leute schauen nach uns. Also ich bin's nicht, das Auto hat etwas abbekommen, als wir von unserem Guesthouse abgefahren sind. Müssen wir nachher dringend eine Autowäsche suchen.

 

Ilfracombe von obenDer Badestrand ist nicht gerade der Hit. Aber wahrscheinlich gibt es rund um Ilfracombe bessere. Wir schlendern hier ein bisschen rum und laufen auch auf einen kleinen Hügel zwischen dem Örtchen und dem Meer. Von da oben hat man eine schöne Aussicht auf die Küste und natürlich auch auf den Badeort. Von da oben sehen wir auch einen kleinen Park, dem wir nachher einen Besuch abstatten. Das Wetter ist unterdessen richtig schön geworden. Auf dem Meer ist alles offen, hinter Ilfracombe noch ziemlich bewölkt.

 

Küste links der Beach Küste rechts der Beach Beach mit Schloss Auf dem Aussichtshügel
Ilfracombe mit Kirche Parkanlage in Ilfracombe schöne unbekannte Pflanzen Park mit Kirche
  Autor im Blauen ohne Worte  

Es ist schon spät und wir haben noch ein ganzes Stück zu fahren. Auf das nächste Highlight freue ich mich. Das Örtchen, das wir besuchen wollen, können wir nur zu Fuss erreichen. Es handelt sich um das Fischerdörfchen Clovelly. Eigentlich hätten wir gerne hier übernachtet, doch das Hotel im Hafen war schon ausgebucht. Darum nur ein Kurzbesuch. Das Auto müssen wir auf dem Parkplatz abstellen. Leider müssen wir auch so spät noch einen Eintritt bezahlen. Ja nu. Und dann geht es steil runter. Ich schätze mal es sind etwa 100 m Höhenunterschied den es zu bewältigen galt. Es sind viele Treppenstufen. Runter geht es ja noch einfach. Der Weg schlängelt sich zwischen malerischen Häusern durch.

Viele Stufen führen ...  ... an den schönen Häusern ... ... vorbei, zum Hafen runter.
Steil und eng ... ... ist der Weg Blick auf den Hafen

Im Hafen bleiben wir ein Weilchen. Hier gefällt es uns sehr und bei einem feinen Getränk geniessen wir das Nichtstun. An der Hafenmauer ist es wegen der Sonne schön angenehm warm. Ja, da wäre ich gerne über Nacht geblieben. Ein Hafen, mit Fischerbooten und Fischer. Richtige Ferienstimmung kommt da auf. Doch leider müssen wir dann doch wieder aufbrechen. Wir verlassen das malerische Fischerdörfchen und steigen die paar tausend Stufen wieder hinauf.

Der Hafen von Clovelly Fischerboote Seemöve
Ein Fischer kommt zurück wärmende Hafenmauer Der untere Teil von Clovelly

Unterdessen ist es schon 19 Uhr und es wird Zeit, dass wir in unser Hotel kommen. Wir haben uns zwar für den späteren Abend angemeldet, aber allzu spät wollen wir auch nicht ankommen. Wir fahren eine knappe Stunde bis wir das Hotel Elements in Bude erreichen. Wir haben uns im Restaurant nicht für das Nachtessen angemeldet, so müssen wir uns lange gedulden bis wir einen Platz bekommen.

Bude liegt an der Atlantikküste. Einen Strand hat es nicht direkt, man muss zuerst eine steile Küste runtersteigen. Während sich meine Partnerin im Zimmer frisch macht, unternehme ich einen kleinen Abstecher ans Meer. Nach einem Abstieg stehe ich auf einem steinigen Strand. Hier findet man schöne Steine in allen Farben.

Das Hotel Elements in Bude Aussicht vom Hotelzimmer auf Bude Der Küstenabschnitt
Der Steinstrand vom Hotel Der Steinstrand Der Steinstrand
es dunkelt Abendstimmung  

Soo, und jetzt ist es schon spät. Gute Nacht !!

 

Zurück zur Hauptseite

joomla template 1.6
template joomla