Donnerstag 7. Juni: Falmouth - Eden Project - Dartmoor NP - Eype

 Reisertag 6

 

 

 

 

 

Heute ist das Wetter alles andere als toll. Es regnet und die Wettervorhersage sieht keine Besserung für den ganzen Tag. Unser Ziel ist heute Bridport, das liegt in der Nähe von Weymouth. Etwas über 200 km entfernt. Wir wollten dem berühmten Nationalpark Dartmoor einen Besuch abstatten, eventuell einen kleinen Spaziergang machen. Doch das können wir heute abschminken. Wer hat schon Lust im Dauerregen spazieren zu gehen. So entscheiden wir uns, dem Eden Projekt einen Besuch abzustatten. Hier in der Nähe gäbe es auch noch andere interessante Gärten anzuschauen, wie etwa Trelissick garden, Trebah garden und Glendurgan garden. Aber eben, dazu gehört auch schönes Wetter

Das Eden Projekt ist ein botanischer Garten in Cornwall gleich neben St. Austell, etwa eine Fahrstunde von Eden Project vor dem BauFalmouth entfernt. Wir müssen wieder den gleichen Weg fahren, den wir gestern gefahren sind. Es regnet bis wir beim Ziel angekommen sind. Eden Project im Jahr 2012Und dann ist gleich mal eine kleine Pause. So können wir zuerst mal im Aussenbereich herumschlendern. Das Eden Project entstand nach einer Idee des englischen Archäologen Tim Smith in einer stillgelegten Kaolingrube. Von der Idee im Jahr 1995 bis zur Eröffnung der Anlage 2001 dauerte es 6 Jahre. Charakteristisch für diesen Garten sind die zwei riesigen Gewächshäuser, die aus jeweils 4 miteinander verschnittenen geodätischen  Kuppeln bestehen. Hier werden verschiedene Vegetationszonen simuliert.

Im grösseren der beiden Gewächshäuser wird eine tropisch-feuchte und im kleineren eine suptropisch-trockene und mediterrane Klimazone simuliert. Ziel ist es, eine natürliche Umgebung nachzuahmen, um Pflanzen und auch einige Tierarten der ganzen Welt dort unterbringen zu können. Auch die Kaolingrube selbst wurde landschaftlich gestaltet und bepflanzt.

Wir bleiben etwa 3 Stunden in diesem Garten. Viel zu wenig um alles zu sehen. Der Eintrittspreis ist auch sehr stolz. Den teuersten Eintritt eines Gartens, den wir bezahlten. Wir fanden es aber sehr interessant, obwohl wir praktisch nur in den geodätischen Kuppeln unterwegs waren.

 

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Leider müssen wir schon wieder weiter. Es regnet in Strömen. Den geplanten Besuch des Dartmoor Nationalparkes können wir vergessen. Da wir aber den Weg schon vorprogrammiert haben, fahren wir wenigstens durch den Park. Teilweise ist es sehr neblig und man sieht nicht viel. Aber das ist typisch für diesen Nationalpark. Berühmt, berüchtigt. Was wir sehen, wäre aber sehr schön. Mitten im Park überqueren wir einen kleinen Fluss, der durch den Regen reissend und schwarz ist. Trotz intensivem Regen und Wind entschliesse ich mich, ein paar Fotos dieses Flusses zu machen.

reissender Fluss reissender Fluss reissender Fluss reissender Fluss

Da der Regen überhaupt nicht nachlassen will, fahren wir weiter ohne grösseren Zwischenhalt. Wir haben keine Lust um etwas anzuschauen. Die Stadt Exeter umfahren wir grosszügig auf der Autobahn. Interessant wäre sicher noch das Städtchen Exmouth an der Küste gewesen. Und sicher wäre auch die Weiterfahrt entlang der Küste mit ihren Badestrände gewesen.

Am späten Nachmittag erreichen wir unser Übernachtungsort. Das Fischerdörfchen Eype liegt ganz in der Nähe Steiler Anfahrtswegvon Bridport. Und wieder mal sind wir froh um unser Navi. Ohne Navi würden wir glaub ich nicht viel finden. Oder wenigstens nicht auf Anhieb. Ein kleines sehr steiles Strässchen (knapp Wagenbreite) führt von der Durchgangsstrasse zum Hotel. Es ist so abgelegen dass wir erwarteten, dass wir die einzigen Gäste sind. Wir werden aber angenehm überrascht. Das Zimmer haben wir mit Meerblick. OK, Zimmer ist wohl etwas, übertrieben, eher eine Abstellkammer. Wir können kaum ums Bett laufen, geschweige denn irgendwo unsere Koffer ausbreiten. Aber was soll's, es ist ja nur für eine Nacht.

 

Aber dafür kann man hier sehr gut essen. Im Diningroom sieht es sehr gediegen aus, man muss aber ein 3-Gang-Menü nehmen. Wir wären die einzigen Gäste, also entscheiden wir uns, das Essen im Pub im unteren Stock einzunehmen. Hier hat es auch viel mehr Leute, die auch etwas essen. Ein Spaziergang zum nahen Meer müssen wir auf morgen vertagen. Es stürmt richtig. Wird wohl eine unruhige Nacht werden.

Weg zu unserem ... ...Hotel mit unserem Mietauto Aussicht aufs stürmische Meer

 

 

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