Freitag 8. Juni: Eype - Portsmouth - Seven Sisters - Cranbrook

Reisetag 7

 

 

 

 

 

Der Sturm in der Nacht war nicht so schlimm, es hatte nicht mehr so heftig gewindet. Der geplante Spaziergang Meer im Morgengrauenzum Meer fiel trotzdem ins Wasser. Es windet beim aufstehen immer noch heftig. gesperrte StrasseAber es regnet wenigstens nicht mehr. Nach einem ausgiebigen Frühstück packen wir wieder unsere Siebensachen und machen uns auf den Weg Richtung Cranbrook, unserem nächsten Übernachtungsort. Wir fahren die steile Strasse zur Hauptstrasse hoch. Doch wir kommen nicht weit. geknickte Bäume im HintergrundDer Sturm hat einige Bäume geknickt, dadurch wurde die Strasse gesperrt. So kommen wir in den Genuss eines Umweges mit ungewissem Ausgang. Doch unser Navi führt uns auf den richtigen Weg zurück.

 

 

Heute müssen wir über 300 Kilometer fahren, die längste Tagestour in diesen Ferien. Der Grund liegt darin, dass wir heute in die Nähe vom nächsten Garten fahren wollen. Nämlich dem berühmten Sissinghurst. Ganz in der Nähe haben wir ein Super Bed&Breakfast im Internet gefunden und gebucht. Für 2 Tage. Leider müssen wir spätestens um 18 Uhr dort sein, weil die Besitzerin im Bauernhof mitarbeiten muss und nicht den ganzen Tag auf uns warten kann. Da wir keine Ahnung von den Strassenverhältnissen und dem Verkehr haben, wird es schwierig den Tag zu planen.

Als erstes möchten wir kurz nach Weymouth den Durdle Door und die Lulworth Cave besuchen. Das ist gar nicht so weit entfernt. Wir fahren und fahren bis wir merken, dass etwas nicht stimmt. Ein Blick auf die Karte bestätigt uns, dass wir schon vorbei gefahren sind. Das war wohl mein Fehler, habe das Navi nicht richtig programmiert, resp. die Änderung nicht abgespeichert. So fahren wir halt weiter. Wir bleiben auf der Schnellstrasse und umfahren Bournemouth grosszügig. Einige Zeit später erreichen wir Southhampton. Aber in die City selber wollen wir nicht. Wir suchen uns den Weg Richtung Bournemouth. Plymouth, Exmouth, Weymouth, Bournemouth und Portsmouth. Alle grösseren Ortschaften entlang der Küste heissen etwas mit Mund. Lustig, nur wie man die Ortschaften richtig ausspricht haben wir keine Ahnung.

Irgendwo unterwegs Irgendwo unterwegs Irgendwo unterwegs

Es ist Mittag und wir entschliessen uns in Portsmouth an den Hafen zu fahren und eine kleine Pause zu machen. Etwas zu knabbern haben wir dabei. Wir fahren irgendwelchen Hinweistafeln nach. Doch ans richtige Ort kommen wir nicht. Aber wir finden einen schönen Park am Meer, der wie eine Festung aussieht. Parkplatzprobleme haben wir nicht, denn das Wetter ist alles andere als einladend um im Park zu picknicken oder am Strand entlang zu flanieren. Es regnet zwar nicht, manchmal scheint sogar die Sonne, aber es windet heftig. Ich mache mir sehr ernsthafte Sorgen um meine Frisur. Im geschützten Bereich der Mauer hat es schöne Bänke wo wir uns niederlassen und picknicken. Später schlendern wir noch der Beach entlang. Wir sind fast die einzigen Personen. Edith sucht am steinigen Strand schöne, farbige Steine.

Der Park in ... ... Portsmouth Park  mit Leuchtturm Entlang der Festungsmauer
 Die Festungsmauer  Promenade  Strand mit Steg  stürmisches Meer
  Edith sucht schöne Steine Wellenbrecher  

Nachdem wir genügend vom stürmigen Wind durchgeschüttelt worden sind, geht es wieder weiter, Wir suchen wiederum den richtigen Weg aus Portmouth heraus. Über Brighton geht es Richtung Eastbourne. Im Städtchen Seaford mache ich ein paar Fotos von der stürmischen See. Enorm, wie hoch die Brandung sein kann. Die Menschen sehen gerade klein aus. Ich finde es schon fast gefährlich, wo die Leute stehen. Der Wind ist so stark, dass ich fast nicht aussteigen und Fotos machen kann. Edith hat gar keine Lust auszusteigen.

Städchen Seaford ... ... mit seiner Küste Brandung rechte Wellenbrecher

Unser nächstes Ziel sind die Seven Sisters. Das sind Kalksteinformationen an der Küste. Sieht aus, als wäre die Erde abgschnitten worden. Wir parkieren das Auto irgendwo in der Nähe vom Meer. Einen Strand hat es da nicht, sondern eben die abgeschnittene Küstenform. Wir werden im Auto recht durchgeschüttelt von den kräftigen Windböen. Dann passiert es, was wir kaum für möglich hielten. Edith machte die Tür des Autos auf, eine Windböe riss ihr die Tür aus der Hand. Die Türe wäre fast heraus gerissen worden. Wir haben aber Seven Sisterssoweit Glück gehabt. Unmöglich, dass wir unsere Tour ohne Türe hätten fortsetzen können. Wir haben schon aufgeschnauft. Dann wollen wir die Türe zumachen um die Seven Sisters zu besuchen. Doch oha Lätz, die Tür schliesst nicht mehr, sie hängt ein paar Zentimeter herunter. Ab jetzt muss ich immer die Türe von aussen anheben und schliessen. Sieht ja galant aus, wenn ich der Partnerin jeweils die Türe öffne und wieder schliesse. Edith hat gerade genug und möchte nicht mehr aussteigen. So mache ich mich alleine auf den Weg um die Küste zu fotografieren. Habe aber selber auch keine Lust gross herumzulaufen. So bleibt es bei dem einen Bild.

Von hier aus ist es nicht mehr so weit bis nach Cranbrook. Unterwegs haben wir Lust irgendwo einzukehren und ein Pub macht uns gerade gluschtig. Sieht von aussen einladend aus und von innen gefällt es uns auch sehr. Wir genehmigen uns Tee und die berühmten Cones mit Schlagrahm. Ist aber leider eine Enttäuschung. Sieht besser aus als es ist. Die Cone sind noch halb gefroren. Kommen wahrscheinlich direkt aus dem Tiefkühler.

schnuckeliges Pub Pub von innen Pub von innen Cones mit Schlagrahm

Nach etwa einer halben Stunde sind wir am Ziel. Die Hallwood Farm. Es ist ein Bauernhof mit 2 Gästezimmer. Aber was für Gästezimmer. Wirklich Super. Gemütlich eingerichtet mit Cheminée und schönem Badezimmer. Das das Cheminée nur elektrisch ist, macht dem gemütlichen Eindruck keinen Abbruch. Es wird sogar warm. Auf einem Tisch hat es die übliche Kaffeemaschine, Teekocher und verschiedene Teesorten. Dazu Früchte und sonstige Knabbereien. Nach dem verstauen unserer Utensilien, gehen wir in das Örtchen um ein Lokal zu suchen, in dem wir etwas zu essen kriegen. Wir finden auch ein Pub, wo wir nicht schlecht essen. Nur die Tische sind schmuddelig. Aber das scheint hier in Südengland normal zu sein.

Hallwood Farm in Cranbrook Eingang neben den Rosen Unser Zimmer ... ... von der anderen Seite
gemütliche Ecke mit Cheminée Ecke mit Tee und Knabbereien grosszügiges Badezimmer  

 

Zurück zur Hauptseite

joomla template 1.6
template joomla