Samstag 9.Juni: Cranbrook - Sissinghurst - Rye - Cranbrook

Reisetag 8

 

 

 

 

 

Beim Morgenessen bekommen wir die Gäste des zweiten Zimmers zu sehen, die mitten in der Nacht anreisen. Wir können noch eine Weile mit ihnen reden. Es war sehr lustig. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Besitzerin viel schneller mit den anderen Gästen redet als mit uns. Finde ich einen tollen Zug, dass sie sich den ausländischen Gästen anpasst. Sie geben und auch Tipps was wir heute sonst noch unternehmen können. Von Gärten haben sie aber nicht viel Ahnung, denn sie können nicht viel anfangen, als wir sagten welche Gärten wir besucht hatten und welche wir noch besuchen wollen.

SissinghurstApropos Garten: Heute steht Sissinghurst auf dem Programm. Das ist gar nicht soweit. Es Garten von Sissinghurstgibt heute also nicht soviel zu fahren. Das Wetter ist mehr oder weniger auch OK. Es muss ja auch nicht jeden Tag regnen. Der weisse Garten (White Garden) von Sissinghurst ist in England so berühmt wie kein zweiter. Für englische Gärten ist der weisse Garten nicht besonders gross. Er nimmt nur einen kleinen Teil der 4 Hektar umfassenden Gartenanlage ein. Seinen Charme und seine Anziehungskraft verdankt er gerade dieser intimen Atmosphäre.

 

1930 kaufte das Ehepaar Vita Sackville-West (Schriftstellerin und Gartenjournalistin) und ihr Mann Harold Nicholson, Sissighurst Castle, dessen Wahrzeichen das hohe Turmgebäude ist. Der wohl klingende Namen täuscht darüber hinweg, dass von dem Schloss nur wenig erhalten blieb. Den Charakter des Gartens prägen die auf dem Grundstück verteilten Gebäude, die unterschiedlichen Zwecken dienen. Den Gebäuden sind die einzelnen Gartenbereiche zugeordnet. Die Unterteilung in verschieden gestaltete Gärten bot sich in Sissinghurst an. Der Garten verbindet die verteilt liegenden Gebäude miteinander.

Für mich ist Sissinghurst zwar sehr schön, aber nicht so, dass es mich gerade vom Sockel haut. Die Gartenanlage ist sehr interessant, aber mit 4 Hektaren relativ klein gegenüber anderen Gärten die wir besucht haben. Irgendwie habe ich mehr erwartet, rein schon vom Namen her, den Sissighurst hat. Aber vielleicht waren auch meine Erwartungen einfach zu gross.

 

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Nach dem Besuch von Sissinhghurst bleibt uns noch genügend Zeit etwas anderes zu besichtigen. Es steht das Bodiam Castle, das Scotney Castle, Groombridge Place oder das Örtchen Rye zur Auswahl. Wir haben uns schon vorgängig bei unserem Bed&Breakfast-Host erkundigt und wissen was uns wo erwartet. Darum entscheiden wir uns für das historische Städtchen Rye.

entzückendes RyeRye liegt etwa 30 km von Sissighurst entfernt und liegt schon in der Grafschaft East Sussex. Rye ist eines der schönsten Städtchens Südeneglands, ein vielbesuchtes Ausflugsziel. Rye gehörte im Mittelalter einer Gruppe priviligierter Hafenstädte, die für den Kernbestand der Kriegsflotte  der Monarchen zu sorgen hatten. Rye wurde nach der Zerstörung durch die Franzosen um 1370 wieder aufgebaut und lebte hauptsächlich vom Heringsfang und der Schmugglerei. Geschichten und Legenden über die Schmugglerbanden sind heute noch lebendig, und unter den Strassen zieht sich ein ausgedehntes Labyrinth an Kellergewölben und Tunnelverbindungen.

Uns hat das Städchen sehr gefallen mit ihren engen, kopfsteingepflasterten Strässchen und den hübschen Fassaden der Häuser. Schade sind wir erst am späteren Nachmittag angekommen, viele Geschäfte sind schon am schliessen. Um 18 Uhr Lokalzeit ist nichts mehr los und wir fahren wieder zurück. Wenigstens war heute den ganzen Tag schönes Wetter

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