Felidhoo Atoll

 

Felidhoo-Atoll Logbuch

 

Als nächstes haben wir das Felidhoo-Atoll besucht. Rechts sind die Tauchplätze mit Namen und gesehenen Fischen aufgelistet, so wie es die Dive-Guides aufgeschrieben haben. Bei den dunkelblauen N haben wir übernachtet.

Der einzige Grund um dieses Atoll zu besuchen liegt in Alimatha. Aber dazu mehr.

 

Montag, 17. November 2014

Nach dem Morgen-Tauchgang überqueren wir das Vattaru Kandu um zum Felidhoo-Atoll, auch Vaavu-Atoll genannt, zu gelangen. Gleich am Eingang des Atolls hat es das Rakhedoo Kandu, das wir natürlich gleich betauchen müssen. Hier hat es ein ganz schönes Riff mit schönen Hart- und Weichkorallen und vielen Fischen. Ein gemütlicher Tauchgang. Wir müssen uns auf den Nachttauchgang geistig vorbereiten, obwohl wir ja noch gar nicht wissen, was uns erwartet.

Alimatha Holiday Resort

Der Knüller und einer der geilsten Tauchgänge findet beim Alimatha Holiday Resort statt. Alimatha lockt seit Jahren Haie mit Köder an. Das ist ein Spektakel pur unter Wasser. Als wir am obengenannten Ort eintreffen, sind schon einige Tauchschiffe anwesend und warten bis es dunkel ist. Denn nur dann sind die Haie anwesend. Hervé entscheided sich, dass wir ein bisschen früher tauchen gehen, weil sonst der Ansturm unter Wasser zu gross ist. Und das ist eine gute Entscheidung. Wir starten knapp vor dem eindunkeln. Kaum unter Wasser und auf der Suche nach einem Platz wo ich mich einhaken kann, begegnen uns schon die ersten Ammenhaie. 3m gross aber sehr friedlich. Ich will gerade mein Haken setzen, als ich bemerke, dass ich fast auf einen Hai niederlassen wollte.

AmmenhaieJeder sucht sich einen Platz wo er alles im Blickfeld hat. Unter Wasser ist es fast taghell durch die vielen Lampen. Und dann geht es los. Hervé hat noch Fischstücke zum anködern mitgenommen, die er ab und zu verteilt. Es kommen dann sicher ein Dutzend Ammenhaie, einige Rochen und Makrelen die sich um die Happen streiten. Die Ammenhaie schwimmen wie Irre umher, vor den Tauchern und zwischen den Tauchern durch. Sie kommen hautnah heran und berühren die Taucher sogar. Aber solange man keine hektischen Bewegungen macht, passiert auch nichts.

AmmenhaiIch liege direkt auf dem Sandboden, den Haken in einer Hand, direkt an einer Koralle am Boden eingehakt und den Fotoapparat in der anderen Hand. Ammenhaie wuseln um mich herum, berühren mich. Rochen wenden direkt vor meiner Nase und halten ihren Schwanz vor meinem Gesicht aufrecht. Davor habe ich am meisten Respekt und ich halte dann immer die Kamera vors Gesicht. Doch ich bin überrascht, trotz Fressrausch haben sich alle Tiere unter Kontrolle und nie hat mich ein Tier angerempelt. Teilweise liegen Rochen auf meinen Flossen. Glücklicherweise ist Hervé mit seiner Filmkamera in der Nähe und spendet viel Licht. Da ich ohne Blitz fotografiere bin ich auf Licht angewiesen. Ich knipse was die Kamera hergibt.

Nach 40 Minuten Hailight unter Wasser macht es links und rechts Poing, Poing, Poing. Aha, die Chinesen sind eingetroffen und lassen sich einfach mal auf den Grund plumpsen. Tarieren ist wohl ein Fremdwort. Wir trollen uns von dannen und lassen uns von unserem Dhoni auflesen. Alle strahlen übers ganze Gesicht. Einstimmig sind wir der Meinung:

Das war ein Supergeiler Tauchgang.

 

Dienstag, 18. November 2014

Das war ein Tauchgang zum Vergessen !!!

Wie bei einem Tauchgang an einem Kandu üblich lassen wir uns im Freiwasser ins Wasser gleiten und benutzen die Aussenströmung um uns an den Kanal ins Atollinnere zu gelangen. Der Trick dabei ist, dass wir dabei meistens etwa auf 30m Tiefe an die Kanalkante tauchen und uns dann dort einhaken um später von der Strömung ins Innere des Atolls gespült zu werden. Soweit so gut.

Da ich in der Hervé-Gruppe der Einzige mit einer kleinen Flasche ausgerüstet bin und natürlich die Flasche immer als erster leergenuckelt habe, habe ich mir eine andere Taktik überlegt, was voll in die Hose ging. Ich bin bei diesem Tauchgang immer ein paar Meter höher als die Gruppe getaucht um Luft zu sparen. Dadurch habe ich nicht gemerkt, dass mich die Strömung ins Atollinnere zog. Als ich es bemerkte war es schon zu spät. Keine Chance zu der Gruppe zurückzupaddeln. Beim Versuch war ich so ausser Puste geraten, dass ich fast abgesoffen wäre.

 

 

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