Soma Bay bei Safaga

Vorspiel:

Diese Tauchferien habe ich schon im Frühling gebucht. Doch im Sommer hat sich die politische Lage in Ägypten schlagartig geändert. Es gab Krawalle in grösseren Städten. Und sie weiteten sich aus. Das EDA hat lange gewartet bis sie die Meldung herausgegeben hat, dass auch die Ferienorte am Roten Meer nicht mehr sicher sind und Reisen dahin nicht zu empfehlen sind.

Und jetzt? Wie geht es mit uns weiter? Da die EDA die Warnung nur bis September herausgegeben hat, müssen wir warten wie sich die EDA entscheidet. Dies Warnung ist auch massgebend für die Reiseveranstalter Kuoni und Co.  Waterworld, unser Tauchshop, hat sich schon mal für Alternativen umgesehen.

Anfang Oktober war es dann soweit. Unsere Ferien wurden gestrichen. Die Alternativreisen standen zur Debatte. Bonaire, Malta, Türkei, Oman oder Mafia Insel standen zur Auswahl. Oder doch Ägypten auf eigenes Risiko? Für mich wäre Bonaire eine verlockende Zieldestination. Da wollte ich doch schon lange mal hin. Einige entschieden sich die Ferien für dieses Jahr zu stornieren, andere entschieden sich trotz Risiko für Ägypten. Aus privaten Gründen musste ich schmerzvoll absagen. Hatte ich mich doch so auf das Tauchen gefreut.

Doch es kam anders. Kurz darauf gab die EDA wieder grünes Licht. Also sofort wieder anmelden. Einige andere entschlossen sich auch dafür. Und so sind wir schlussendlich 11 Teilnehmer die sich auf den Weg machen. Einziges Manko war die Zwischenlandung in Kairo mit stundenlangem warten. Aber was macht man nicht alles.....

In Soma Bay bin ich jetzt schon das 2.te Mal. In Ägypten schon zum 10.ten Male. Also eine kleines Jubliläum.

 

20. Oktober 2013

Schon früh am Morgen bringt mich meine Partnerin auf den Bahnhof. Für uns ist es fast am einfachsten, wenn ich mit dem Zug fahre. Da kann ich direkt am Eingang beim Flughafen am Check-In mein Gepäck aufgeben. Da ich am Abend vorher schon meinen Web Check-In gemacht habe, muss ich nur noch das Gepäck aufgeben. Da ich rigoros auf das Gewicht geachtet habe, habe ich NUR 800 Gramm zu viel. Trotzdem ein vorwurfsvoller Blick. Noch schnell ein Kaffee mit Gipfel in der Bye-bye Bar, dann geht es ab zum Gate E, wo ich meine Mitstreiter finde.

Mit der Swiss geht es zuerst nach Kairo. Unser Swiss-Pilot drehte noch eine 360 Grad Schleife rund um die berühmten Pyramiden. Dank dem Spiel Rage verbringen wir die 3 Stunden Aufenthalt im Nu. Nach einer halben Stunde Verspätung entern wir die Maschine nach Hurghada. Das Gepäck ist schnell gefasst und im bereitstehenden Pick-Up untergebracht. Wir selber reisen gediegener im kleinen Bus.

Nach knapp einer Stunde Fahrzeit erreichen wir das The Breakers in der Soma Bay. Eingecheckt ist schnell und ein Willkommens Apero löscht unseren ersten Durst. Mein Zimmer  liegt direkt am Meer mit toller Aussicht. Doch ich merke schnell, dass es einen Haken hat. Ich residiere genau über der Bar. Und die Musik ist nicht gerade leise und ich kann lange nicht einschlafen. So geht das natürlich nicht, so überstehe ich diese Ferien nicht. Also muss ich das Zimmer wechseln. Das ist aber gar nicht so einfach in Ägypten. Da könnte man eine eigene Story schreiben

 

 

21. Oktober 2013

TauchspotsPünktlich um 8.15 finden sich alle diesjährigen Teilnehmer im  Dive Center ein, welches gleich im Hotel integriert ist. Zuerst gibt es einigen Bürokrieg zu erledigen, was wir aber mit stoischer Ruhe über uns ergehen lassen. Nachdem wir unsere Ausrüstungen mit Blei und Box ergänzten, geht es ab zu unserem Boot, das ein paar Fahrminuten im Hafen liegt. Dieses Boot haben wir nur für unsere Gruppe gebucht und es ist dasselbe wie letztes Jahr. Mit der gleichen Crew. Da wir nur 11 Taucher sind haben wir natürlich massenhaft Platz. Bevor wir aber auslaufen, erklärt unser einheimischer Diveguide Mahmud schon mal die Regeln auf dem Schiff und den Ablauf beim Tauchen. Danach werden die Maschinen angeworfen und es kann endlich losgehen. Links die Karte mit den Tauchplätzen die wir besuchten.

 

Tobia KebirDen ersten Tauchgang dient dazu sich mit Blei auszurüsten, damit man richtig austariert ist. Tobia Kebir ist wie letztes Jahr unser erstes Ziel. Wieder einmal bin ich ein Überzähliger und musste mit dem Guide liebnehmen. Der Guide ist diesmal aber nicht Mahmud, genannt Nemo, sondern Mudy. Mudy wurde uns als Newbie vorgestellt, der gerade die ersten Tauchgänge macht. Na Super, denke ich. Aber unter Wasser sieht denn alles schon viel besser aus. Alvi und Tamara begleiten uns. Mudy gibt unter Wasser schon mal richtig Gas. Nichts für mich, ich lasse mich also zurückfallen und so muss er sich wohl oder übel anpassen. Nachher frgae ich ihn, ob er wirklich den ersten Tauchgang gemacht hat. Erl lachte nur. Ein Joke. Der Tauchgang selber war sehr schön. Einige Blaupunktrochen, Rotmeer Feuerfische und Maskenfalterfische gesehen.

Tobia Arbaaschöne KorallenwandDer nächste Tauchplatz nach dem Mittag ist Tobia Arbaa. Diesen Tauchplatz hatten wir letztes Jahr als letzten Tauchgang gemacht. Damals war die Sicht relativ schlecht. So bin ich gespannt, wie's heute aussieht. Wiederum bin ich mit Mudy unterwegs. Dieses Mal mit Kamera, was für Mudy kein Problem darstellt. Im Gegenteil, er findet Sachen, die ich wahrscheinlich übersehen hätte. Wie etwa Seenadeln, Skorpionsfische und als Highlight des Tages einen Steinfisch. Der wirklich fast nicht zu sehen ist. Die Sicht ist um ein besseres als letztes Jahr und ich sehe alle Säulen. Tobia Arbaa heisst 4 Säulen, dabei sind es 7 Säulen. Es ist so schön unter Wasser das wir 73 Minuten unten bleiben und noch genügend Luft für weitere 20 Minuten hätten.

Riesen-Kugelfisch  Gewöhnlicher Rotfeuerfisch  Marmormuräne  Blaustreifen Drückerfisch 
Schultz's Seenadel  Steinfisch  Fischsuppe mit Taucher  Weichkoralle 
Hartkorallen nochmals Weichkoralle Bärtiger Drachenkopf Mudy, unser Guide Aspirant

 

22. Oktober 2013

Salem ExpressHeute ist die Salem Express an der Reihe. Andi, Jürg und ich haben einen Tieftauchkurs gebucht. Daniel einen Wrackkurs. Da bietet sich die Salem Express natürlich gleich an. Obwohl wir hier höchstens 32 m tief tauchen können. Daniel ist mein Buddy. Er hat die Aufgabe, das Wrack von aussen zu erkunden und einen möglichen Einstieg zu finden. Ich habe die Aufgabe meinen mitgenommenen Tennisball in der Tiefe zu kontrollieren.

Unter Wasser hörte ich einen Knall, dachte es sei etwas an meiner Ausrüstung. Aber da ich noch normal atmen konnte und ansonsten sich nichts veränderte, tauchte ich weiter. Im nachhinein erfuhr ich, dass der Tennisball von Jürg implodiert ist. Das Wrack ist sehr schön zum tauchen. Da mein externer Blitz nicht mehr richtig funktioniert, habe ich ihn zurückgelassen. Das merkt man an einem Teil der Fotos an.

Am Nachmittag tauchen wir gleich nochmals an der Salem Express. Daniel muss seinen obligatorischen Wracktauchgang absolvieren, so wechsle ich den Buddy und tauche mit Markus. Wir tauchen nicht mehr so tief wie beim 1. Tauchgang. Wir tümpeln auf 25 m Tiefe herum, bevor wir höher tauchen müssen. Schön ist, dass wir heute das Wrack ganz für uns alleine haben.

Schiffsschraube  Ausguck mal unter Wasser  Korallen am Wrack  Fischvielfalt 
Reeling im Gegenlicht  Steffi mit Doppelguide  Alvi und Tamara  Reeling mit Blasen 
Irgendein Mast  Radar oder was ?  Taucher schaut ins Innere  Anker 
Kontrollraum  Regler Kabelrolle Rettungsbootträger
Korallen an der Reeling Nemo, der Anemonenfisch Unser Schiff von unten Markus, mein Buddy

 

23. Oktober 2013

Panorama ReefHeute ist der nächste Tieftauchgang geplant. Und dieses Mal geht es wirklich tief. Hier am Panorama Reef Süd gibt es ein schöne Drop Off. Und da können wir nach Herzenslust tief tauchen. Das heisst eigentlich ja auch nur 40 m. Und das habe ich natürlich voll ausgenutzt. Punktlandung genau auf 40.0 m. Na also, geht doch. Unsere Übung besteht heute darin, eine Zahlenkolonne rückwärts auf ein Blatt zu schreiben. Zuvor hatten wir die gleiche Übung auf dem Schiff gemacht. Unter Wasser brauchte ich nur 2 Sekunden länger. Es liegt natürlich nicht daran, dass in der Tiefe mein Gehirn langsamer arbeitet als normal, sondern nur am Wasserwiderstand, den der Bleistift im Wasser hat. Jawohl.

Da wir normalerweise mit Nitrox tauchen, müssen wir auf normale Luft umsteigen, ansonsten wir unter Wasser Probleme bekommen würden. Um eine alternative Luft dabei zuhaben, bekommen wir ein Stage umgehängt. Ich komme mir vor wie ein TechTaucher. Dabei geht es doch nur auf 40m m runter. Da ich nur eine 12-Liter Flasche bekomme und die erst noch nicht voll ist, muss ich die letzten 10 Minuten auf das Stage wechseln.

Das Drop Off selber ist eher kahl, also nicht so schön. So tauchen wir bald wieder höher. Immer den Tauchcomputer im Auge. Am Nachmittag können wir wegen Wind und Wellen nicht zum Middle Reef wechseln. Schade. Den 2.Tauchgang machen wir wiederum am Panorama Reef. Wechseln aber auf die Nordseite. Es ist ein Strömungstauchgang angesagt. Wir springen direkt von der Tauchplattform. Dann geht es abwärts und da vor allem vorwärts. Eine starke Strömung herrscht hier. Aber sehr schön. Strömungstauchgänge mag ich, nur mit der Kamera ist es nicht so einfach. Aber man kann auch mal nur schweben und geniessen. Ein schönes Riff.

Alvi und Tamara  Korallenlandschaft  meine Wenigkeit  Riff mit Taucher 
Korallenwand Krokodilsfisch  Korallenbouquet  Blaupunktrochen 
noch mehr Korallen Fächerkoralle  Masken-Falterfische  Brokkolikorallen 
Gelege der spanischen Tänzerin Rotmeer-Spitzkreiselschnecke  Riesenmuschel  Hirschkoralle 

 

Heute ist ein Nachttauchgang angesagt. Dieser wird wie immer am Hausriff der Soma Bay durchgeführt, weil in der Nacht die Schiffe den Hafen nicht verlassen dürfen. Fast alle wollen auch in der Nacht tauchen. Wir kommen relativ spät vom Panorama Reef zurück und haben nicht viel Zeit um uns schon wieder für den nächsten Tauchgang bereitzumachen. Ich kann gerade noch meine Kamera wieder mit neuen Batterien ausrüsten und die Tauchlampe mitnehmen.

Ich bin wiederum mit Markus unterwegs. Ist schon fast mein Lieblingsbuddy geworden. Es ist ein ganz schöner Tauchgang und so relaxt. Markus meinte, er sei gar nicht gewohnt, so genau die Korallen abzusuchen. Aber es hätte Spass gemacht und man sähe so viel mehr. Ich habe auch viele nachtaktive Kriechtiere gefunden. Wir sind genau 60 Minuten unten, hätten aber gerne noch länger bleiben können und wollen. Doch die Tauchbude möchte ja auch mal Feierabend machen.

Federstern  Gobelin Turban  Griffel-Seeigel  Pfaffenhut-Seeigel 
Gorgonenhaupt Eidechsenfisch  Komet-Seestern  Anemonenträger 
Pyjama-Chromodoris Purpur-Haarstern Dornen-Spinnenkrabbe Ägyptischer Seestern
       

 

 

24. Oktober 2013

Abu KafanHeute steht Abu Kafan auf dem Programm. Dies wurde aber kurzfristig entschieden. Abu Kafan ist das weitest entfernte Riff, das wir diese Woche besuchen. Und es hat einen tiefes Drop Off, bei dem Andi und Pedro feuchte Augen bekommen. Wie ist das? In 2 Minuten auf 40 m runter. Nein heute nicht, da unser letzter Tieftauchgang für unser Speciality auf dem Programm steht. Das heisst, sooo tief können wir gar nicht runter da wir mit Nitrox tauchen. Aber auch 36 m genügen.

Diesen Tauchgang mache ich mit Pedro, Andi und Jürg, die ebenso das Speciality absolvieren. Ausser Pedro natürlich. Das Drop Off selber ist nicht so schon. Zu viel abgestorbene Korallen. Auf über 30 m entdeckt Pedro eine schlafende Spanische Tänzerin. Leider habe ich nur ein überbelichtetes Foto gemacht, dabei hätte ich ja genug Zeit gehabt. Oje.

Weiter oben hat es ein schönes Plateau mit sehr schönen Korallen. Wir entdecken eine grosse Schildkröte, die überhaupt nicht scheu ist. In Ruhe können wir von allen Seiten Fotos machen. Nur Pedro hatte überall seine Hände und Füsse im Bild. Nervig..... Unten schwimmt noch eine grosse Muräne rum. Wir haben schon ziemlich Luft verbraucht und müssen langsam ans zurücktauchen denken. Dabei gäbe es noch viele schöne Sachen zu entdecken.

Leider können wir uns nach dem Mittag schon wieder nicht an einen anderen Tauchplatz verschieben, da es zu windig und zu wellig ist. Wellig stimmt, wenn ich an die nächsten Manöver denke. Es steht wieder ein Strömungstauchgang an. Freiwillig natürlich. Pedro, Markus und ich machen ein 3er Grüppli und wählen die gemütliche Tour. Zuerst allerdings müssen wir die Strömungsfreaks ans Aussenriff bringen und über Board werfen. Wie eine Perlenkette hängen sie nachher im Wasser.

Unser 3er-Grüppchen paddelt gemütlich dem Riff entlang und nachher den gleichen Weg wieder zurück. Wahnsinnig aufregendes haben wir aber nicht entdeckt.

Auf dem Heimweg werden wir noch von einer Gruppe Delfine unterhalten.

Spanische Tänzerin  Weichkorallen  freischwimmende Muräne  schönes Drop Off
Eine grosse ...  ... Schildkröte als ...  ... Fotomodell  Andi oder Jüge, das ist hier die Frage 
schöner Korallenblock  schwarze Korallen  Riesenmuräne  Blaupunktrochen 
Forsters Büschelbarsch eine Truppe Flossenfische Längsstreifen-Borstenzahndoktor Bergkoralle
Juwelenzackenbarsch  Grossaugenbarsch  Korallen mit Fisch  Strahlen-Feuerfisch 
  Delphine Delphine  

 

 

25. Oktober 2013

Shaab SheerHeute wollen wir dem Tauchplatz Shaab Sheer einen Besuch abstatten. Man kann sich entscheiden. Strömungstauchgang oder Korallengarten. Ich bin wieder mit Markus unterwegs und wir entscheiden uns für den Korallengarten. Dieser Tauchgang ist nicht gerade tief. Wir schaffen nur knapp 18 Meter. Ziel ist der schöne Korallengarten. Zuerst geht es aber mal ein paar Minuten durch nicht so attraktives Gebiet. Danach tauchen wir durch einen kleinen Canyon auf nur gerade 7m Tiefe, und schon sind wir mitten im Korallengarten. Mehr oder weniger alles Hartkorallen, meisten Bergkorallen. Aber es ist genial hier zu tauchen.

Es hat hier viele kleine Schluchten, Canyons oder sonstige Vertiefungen durch die man tauchen kann. Doch es ist fast wie in einem Labyrinth. Man könnte sich noch leicht verirren. Doch mehr oder weniger tauchen wir immer in die gleiche Richtung. Hoffen wir wenigstens. Kompass benötigen wir nicht, ich bin mir oder weniger immer sicher wo der Weg wieder zurück geht.

Sehr viele Fische hat es hier erstaunlicherweise nicht. Doch der Korallengarten entschädigt uns auch so mehr als genug. Auf dem Rückweg begleitet uns noch eine kleine Schildkröte. Die ist überhaupt nicht scheu und wir können sie lange beobachten. Ein gemütlicher Tauchgang auch mit Kamera.

Pedro ready to dive  In voller Fahrt  Alle Bereit  ??  Und los !! 
Eingang zum Korallengarten  Hartkorallen,....  Hartkorallen...  ... soweit das Auge reicht. 
Juwelen-Zackenbarsch  Grossaugen-Strassenkehrer  Bergkorallen  Blauer Überzug 
Mein Buddy Markus Hartkorallen  Schildkröte ... ganz nah

Nach dem Mittagessen verschieben wir uns nur gerade ein Riff weiter, zum Shaab Claude. Der nächste Tauchplatz und somit auch gleich der letzte Tauchplatz, den wir mit dem Boot anfahren. Wie die Zeit doch vergeht.

Shaab ClaudeDas Shaab Claude ist ein Riff das man ganz umrunden kann. Genügend Luft vorausgesetzt. Markus und ich haben das. So folgen wir zuerst den anderen Tauchern, bis die uns abgehängt haben. Wieso haben die es immer so eilig? Teilweise sind die Korallen sehr schön, teilweise weniger. Allzu tief ist es hier auch nicht. Mit 18 Metern sind wir gut bedient. Am Schluss hätte es noch ein zusätzliches kleines Riff gehabt, das ein paar Meter vom Hauptriff abgelöst ist. Markus voraus hat das gar nicht realisiert und ich dachte, vielleicht sei die Luft nicht mehr vorhanden. Aber einfach nicht realisiert. Es soll da eine schöne, grosse Fächerkoralle geben. Ja nu....

Ein paar Tauchmeter weiter kommen wir an eine Geröllhalde die uns sehr erstaunt. Intaktes Riff, dann Geröllhalde und dann wieder intaktes Riff. Das soll anscheinend von Dornenkronen kaputtgemacht worden sein, lassen wir uns nachher informieren. Schade um das Riff.

Fächerkoralle mit Tauchern schöne Fächerkoralle  Korallenstock  Rootmeer Feuerfisch 
Korallen  Blaupunkt-Zackenbarsch  Riesenmuschel  schwarze Koralle 
noch mehr Korallen  Masken-Falterfische  Grossschule Meerbarben  Riesen-Falterfisch 

Am Abend ist wieder ein Nachttauchgang am Hausriff geplant. Die Option wäre ein Early Morning Dive. Aber das ist mir dann ein bisschen zu early. Und vor allem wollte ich ja nochmals am Morgen einen Tauchgang machen. Und zwei gleich hintereinander muss nicht sein. Wie sich schlussendlich herausstellt, sind Markus und ich die Einzigen, die einen Nachttauchgang machen wollen. Um genau zu sein, wir sind überhaupt die Einzigen die tauchen. Nicht mal vom Dive-Center kommen noch andere Gäste. Und nur für uns zwei fährt ein Angestellter zum Steg hinaus und holt uns wieder ab. Wir dürfen sogar mitfahren. Taxi Pur.

Der Tauchgang war dann für mich nicht mehr so relaxt wie der letzte Nightdive. Zuviel Stress und dann passte nichts zusammen. Sofort nach dem letzten Tauchgang mit dem Boot mussten wir uns schon wieder fertig machen für den Nightdive. Ok, muss aber zuerst meine Lampe im Zimmer holen. Hinauf gespeedet, und die Utensilien die nicht mehr gebraucht werden mitgenommen. Zurückgespeedet... Shit, Lampenicht mitgenommen, also nochmals.... Anschliessend musste ich die Flossen suchen. Ausrüstung zusammenschrauben, währenddessen Markus schon längst fertig ist und wartet.

OK, endlich im Wasser. Die Brille läuft immer voll, dann läuft die Brille an und ich sehe nicht mehr so toll. Auch mit dem fotografieren klappte nichts. Unscharf, überbelichtet oder dann verdünnisieren sich die Motive. Nach 20 Minuten gebe ich auf und schalte die Kamera aus. So konnte ich doch wenigstens den Rest einigermassen geniessen. Ansonsten Ein Tauchgang zum vergessen.

 

 

26. Oktober 2013 

Und schon wieder ist der letzte Tauchtag angebrochen. Da wir nicht mehr mit dem Boot rausfahren können, tauchen wir am Hausriff. Einige machen einen early morning dive. Da wir erst gerade tauchen waren, machen wir einen normalen Tauchgang um 9 Uhr.

Da Steffi mit meinem Buddy Markus auch mal tauchen möchte, muss ich mich nach einem anderen Buddy umschauen. Es steht nur noch Pedro da und ich darf mit ihm vorliebnehmen. OK, ist mir auch recht. Aber bis ich dann fertig gerüstet bin, vergeht doch eine Weile. Der Grund sind die leeren Flaschen die ich bekomme. Nicht nur eine. Erst die 4. Flasche war voll. Da hat wohl jemand die leeren Flaschen ans falsche Ort gestellt. Am Tauchplatz angekommen, will uns ein Angestellter eine Taucherin andrehen, die alleine tauchen möchte. Während Pedro noch zögert, schüttle ich energisch den Kopf. Zum guten Glück kommt dann noch eine andere Gruppe. Später sahen wir die Frau mit ihren kleinen Flossen unter Wasser. Oh Gott, gut haben wir die nicht mitgenommen.

Als wir dann endlich im Wasser sind, machen wir einen sehr gemütlichen Tauchgang. Da ich fotografiere, meinte Pedro ich soll doch führen. Wir tummeln uns nur gerade auf 10m rum. Ich mache Jagd auf Fische, habe ja schön Zeit und Pedro kann sich auch sonst stundenlang am gleichen Ort aufhalten und "Schneckli" gucken. Nach 40 Minuten mache ich Pedro ein Zeichen um umzukehren. Er möchte aber lieber noch unten bleiben. OK. Aber langsam aber sicher spüre ich einen gewissen Druck auf der Blase.

Nach endlos langen 82 Minuten tauchen wir dann auf. Meine Blase platzt fast. Aber der Tauchgang war genial und vor allem der längste Tauchgang dieser Woche. Ich habe noch über 80 Bar Luft in der Flasche, könnte also nach lange tauchen. So soll der letzte Tauchgang sein. Danke Pedro und natürlich auch Markus für seine vielen begleiteten Tauchgänge die ich auch sehr genoss.

 

Rostkopf-Papageifisch  schwarzer Papageifisch  Masken-Kugelfisch  unbekannte Schneckenart 
Pedro - alles OK oder was ?  Eidechsenfisch  Büschelbarsch  Stülpmaul-Lippfisch Weibchen 
gestreifte Bumerangkoralle  Korallengarten  Riesenmuschel  Seegurke 

 

Leider ist schon wieder der letzte Tag angebrochen. Am späteren Morgen werden wir vom Bus abgeholt und zum Flughafen gebracht. Das Einchecken ging relativ rasch. Nur beim Eintritt zum Gate brauchte man sehr viel Geduld. Man musste froh sein, dass der Reissverschluss der Jeans nicht angab. Sonst müsste man die Hosen auch noch ausziehen. Viel fehlte ja auch nicht. Als auch das geschafft war, konnten wir bald in das Flugzeug einsteigen und pünktlich hob der Flieger ab. Nach einer 2-stündigen Wartezeit fliegen wir mit der Swiss zurück in die Schweiz.

Die Woche hat mir sehr gut gefallen. Das Wetter war gut, ein bisschen zu windig, so konnten wir nicht alle Tauchplätze anfahren, die wir wollten. Das Wasser war mit 26° etwa 2 Grad kälter als letztes Jahr. Auf dem Schiff waren wir mit 11 Personen sehr komfortabel untergebracht. Die Crew war freundlich und hilfsbereit. Das essen sehr gut. Und unsere Truppe war auch super. Wir haben viel gelacht, Karten gespielt und natürlich getaucht.

Das Zeichen der Woche war:

 

 

 

 

<< Hier sind ein paar Fotos vom Hotel (aufgenommen letztes Jahr)

 

 

 

 

 Die detailgetreuen, gezeichneten Tauchplätze habe ich unter www.tauchsafari24.de gefunden.

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